Betrachtet man den Deutschen Aktienindex DAX über lange Zeiträume, so ist die Einheit der deutschen Währung (€ bzw. DM) nicht sinnvoll, weil sich die Geldmenge über lange Zeiträume stark erhöht (Inflation) und damit der Wert der Währungeinheit in diesen Zeiträumen stark absinkt. Hier wird deshalb als Alternative die Maßeinheit eine Unze Gold verwendet (=31,105g), der dominierende Einfluss der Geldmengenausweitung damit ausgeschaltet.
Unter einigen, vereinfachenden Annahmen kommt man zu dem Ergebnis, dass es drei wesentliche, systematische Einflussfaktoren gibt, die das Verhältnis DAX/Gold langfristig verschieben können:
a) die kontinuierlich steigende Weltgoldmenge,
b) der fallende Anteil Deutschlands am Weltbruttosozialprodukt sowie
c) der Anstieg des DAX Performanceindexes relativ zum DAX Kursindex.
Aus diesen Einflussgrößen lässt sich ein einfaches Modell für den DAX in Gold aufbauen. Tatsächlich pendelt die Relation DAX/Gold mit einer Periode von etwa 36 Jahren (Kreditzyklus) um die theoretisch modellierte Kurve. Aus dieser zyklischn Wiederholung lässt sich das Verhältnis DAX/Gold durch Projektion der Vergangenheit in die Zukunft prognostizieren.
Diese ungewohnte Betrachtungsweise des DAX führt zu der verblüffenden Erkenntnis, dass langfristige, reale Wertzuwächse aus Aktien von durchschnittlichn 8% und mehr nur eine Illusion sind, vorgegaukelt einerseits durch die Entwertung unserer Währung und andererseits durch jahrzehntelange Zyklen mit erheblichen Abweichungen von der zur erwartenden, durchschnittlichen Entwicklung.
charttechnisch sag ich das gleiche.
2016 ist 5x5z ....
lg blitz
TheBlitz16 1 year ago