Im Jahre 2007 machte eine islamistische Terrorzelle in Deutschland von sich reden, die von den Medien als „Sauerlandgruppe" bezeichnet wurde. Die drei Mitglieder und ihr Helfershelfer planten einen der größten Terroranschläge in der Geschichte der BRD. Doch wer stand hinter der Gruppe?
Schon früh wurden Verbindungen der Zelle zu verschiedenen Geheimdiensten ruchbar. Yehia Yousiv - der Mann, der die Radikalisierung der Täter besorgte - war erwiesenermaßen jahrelang als hauptamtlicher Spitzel für den Verfassungsschutz tätig. Der „Stern" berichtete, dass der Verbindungsmann der Gruppe zu al-Qaida, der auch die Sprengzünder besorgt haben soll, Kontaktmann des türkischen Geheimdienstes mit Kontakten zur CIA gewesen sei. Der Verdacht liegt nahe, dass wir es hier mit einer „Agent-Provocateur"-Operation zu tun haben, mit der deutsche und amerikanische Geheimdienste ein Bedrohungsszenario erschaffen wollten, um in der Bevölkerung Zustimmung für weitreichende Überwachungsgesetze wie etwa die Online-Durchsuchung zu erhalten. In dieser Folge von Café 23 beleuchtet Jan Gaspard gemeinsam mit dem erfolgreichen Autor und Journalisten Jürgen Elsässer, die schwer durchschaubaren Hintergründe dieses geplanten „Terroraktes" unter falscher Flagge.
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