Von langer Hand geplant, soll hier gezeigt werden, wie erst durch präzise Planung wirklich spontane Kunst entstehen kann. Nichts weist darauf hin, daß dieses Kunstwerk das Ergebnis wochenlanger internsiver Vorbereitung eines 18-köpfigen Teams ist. Allein das Nachstellen der Kellersituation in den Babelsberger Studios und das Nachbearbeiten der Audiospur, um die Kellerakustik authentisch wirken zu lassen, hat die Spezialisten schlaflose Nächte gekostet. Ganz abgesehen von der schwierigen Ausleuchtung am Drehort, die den Bildregisseur (Michael Kugelhaus) auf's äußerste herasugefordert hat. Die Anspannung im Team war über Wochen greifbar. Mehrfach verließ der Projektregisseur (Hartbert Hellerau) schreiend den Set: "Ich kann so nicht arbeiten", nur weil ein Statist (die Statisten stehen im Dunkeln, sind im Film nicht zu sehen) ein Colaflasche im Bild hatte stehen lassen. Aber: das Ergebnis spricht für sich! Paul Rähnitz
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