Nach 1670 wurde Breisach Sitz einer (französischen) Reunionskammer. Im Frieden von Rijswijk 1697 gab Frankreich Breisach zurück, eroberte es aber sogleich zu Beginn des Spanischen Erbfolgekriegs erneut (6. September 1703, Heerführer Louis de France, der "Petit Dauphin"). Mit dem Rastatter Frieden Am 7. März 1714 wurde Breisach wieder kaiserlich. Frankreich hatte unterdessen ab 1698 auf dem linken Rheinufer gegenüber von Breisach eine eigene Festung (Neuf-Brisach) errichtet, die seit 1700 verteidigungsbereit war. 1790 gehörte Breisach zu Vorderösterreich und war dort dem Oberamt Breisgau zugeordnet. In den Revolutionskriegen 1793 wurde Breisach weitgehend und nachhaltig zerstört und anschließend 1805 dem faktisch neugebildeten Staat Baden einverleibt.
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