Nighthawks (Nachtfalken) Ballettabend im theaterhagen

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Uploaded by on Oct 22, 2009

Nighthawks (Nachtfalken)

Ballettabend von Eric Oberdorff / Ricardo Fernando

Großes Haus

Musik von Arvo Pärt / Giya Kancheli / Tom Waits

Choreographie: Eric Oberdorff und Ricardo Fernando
Ausstattung: Jan Bammes

Auch für die Saison 09/10 ist es uns gelungen, einen bedeutenden Gastchoreographen für einen Ballettabend zu gewinnen. Es ist dies der von der letztjährigen AIDS-Gala in Hagen bekannte Eric Oberdorff, Chef der in Nizza beheimateten und landesweit erfolgreichen „Compagnie Humaine, die er 2002 gründete. Oberdorff wird seit 1997 als Choreograph zu verschiedenen Festivals wie den Berner Tanztagen, dem Festival de Cannes und dem Festival International de Biarritz eingeladen und gewann 2001 den ersten Preis des Choreographie- Wettbewerbes in Hannover.

Der Pas de deux „Absence, Teil eines abendfüllenden Balletts, zeigt zu der Musik von Arvo Pärt den merkwürdigen Moment im Leben, wenn man durch ein plötzliches gewaltsames Ereignis seine emotionale Bodenhaftung verliert. Man fühlt sich verloren, total desorientiert, schutzlos, der Körper ist aus Blei, unbeweglich, aber gleichzeitig so zerbrechlich wie Seidenpapier..

„Libre gehört seit 2007 zum Repertoire der „Compagnie Humaine. Eric Oberdorff fasst hier seine choreographische Entwicklung zum schöpferischen „frei sein auf faszinierende, eindrucksvolle Weise zusammen. Basierend auf der Erfahrung durch Bewegung in vielen Abstufungen, auf der Musik des zeitgenössischen georgischen Komponisten Giya Kancheli, auf einer nackten Bühne, wo der Bewegungsraum begrenzt wird vom Licht, ist „Libre eine faszinierende Choreographie.

Ricardo Fernando geht mit seiner Uraufführung Underground (Dogs Life) „auf die Straße. Gemeinsam mit der Musik von Tom Waits erzählt er vom harten, wenig romantischen Leben auf der Straße, von Überlebenskämpfen, von Freund- und Feindschaften unterhalb des Existenzminimums. Das „Hundeleben beschert einen anderen Blick, lässt Dinge wichtig erscheinen, die man vorher gar nicht wahr genommen hat und setzt sich durchaus augenzwinkernd damit auseinander, was wir mit Füßen treten, eben Underground.

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