Die ersten 13 Minuten sind ein Kommentar von Spiegel TV, der ursprünglich nach einer gekürzten Fassung von "Beruf: Neonazi" ausgestrahlt wurde.
Danach folgt der eigentliche Film, der sich um einen Hoffnungsträger der neuen radikalen Rechten der 1990er-Jahre, Ewald Althans, dreht. Dabei zeigt sich immer wieder in Worten und Taten, daß der Protagonist davon getrieben wird, zu provozieren. Das ist natürlich umso leichter, je ablehnenswerter und schockierender seine Standpunkte von anderen Menschen empfunden werden. Neben der Provokation setzt Althans seinen Charme bewußt ein, um damit auch außerhalb der Szene attraktiv zu wirken. Nach einer verbalen Konfrontation in Auschwitz, wo Althans sein Geschichtsbild öffentlich kundtat, so zum Beispiel daß das Konzentrationslager kein Vernichtungslager gewesen sei, wurden die Strafgerichtsbehörden aktiv.
http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/1995/0706/r...
Link to this comment:
Video Responses
All Comments (0)