Physik mit Harald Lesch - Quantenmechanik - Teil 1/3 - Doku

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Uploaded by on Nov 26, 2011

Die Quantenmechanik ist eine physikalische Theorie, welche Vorgänge im atomaren und subatomaren Bereich beschreibt. Ihre grundlegenden Konzepte wurden im Zeitraum von 1925 bis 1935 von Werner Heisenberg, Erwin Schrödinger, Max Born, Pascual Jordan, Wolfgang Pauli, Niels Bohr, Paul Dirac, John von Neumann, Friedrich Hund und weiteren Physikern erarbeitet.

Die Quantenmechanik ist eine der Hauptsäulen der modernen Physik und bildet die Grundlage für viele ihrer Teilgebiete, so zum Beispiel für die Atomphysik, die Festkörperphysik und die Kern- und Elementarteilchenphysik, aber auch für verwandte Wissenschaften wie die Quantenchemie. Während sich die klassische Physik als ungeeignet zur Beschreibung der Eigenschaften sehr kleiner Systeme erwiesen hat, erlaubt die Quantenmechanik die sehr präzise Berechnung der physikalischen Eigenschaften von Atomen, Molekülen, Festkörpern und einfachen biologischen Systemen. Die bei diesen Anwendungen erzielbare Genauigkeit ist nicht durch prinzipielle Einschränkungen, sondern nur durch die zu den erforderlichen Berechnungen verfügbare Rechnerleistung begrenzt.

Die Quantenmechanik unterscheidet sich nicht nur in ihrer mathematischen Struktur grundlegend von der klassischen Physik. Sie scheint auch einigen Prinzipien zu widersprechen, die in der klassischen Physik als fundamental und selbstverständlich angesehen werden. Zur Deutung der Theorie wurde eine Reihe verschiedener Interpretationen entwickelt.

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts begann die Entwicklung der Quantenphysik zunächst mit den sogenannten alten Quantentheorien. Diese erklärten allerdings immer nur einzelne Phänomene, konnten jedoch keinen Zusammenhang zwischen verschiedenen Experimenten herstellen. Sie beschrieben Phänomene in mikroskopischen Größenordnungen, bei denen bestimmte Größen wie Energie oder Drehimpuls nur bestimmte Werte annehmen konnten. Diese Beobachtung wurde als „Quantisierung" der Größenwerte bezeichnet. Außerdem ließ sich das Verhalten einzelner Teilchen nicht eindeutig festlegen, sondern es konnten nur Wahrscheinlichkeiten für das Auftreten bestimmter Messwerte angegeben werden. Diese beiden Eigenschaften waren zentral bei der Entwicklung der Quantenmechanik.

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Top Comments

  • Er liebt seinen Job!

  • peter lustig für fortgeschrittene

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All Comments (34)

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  • @fermat456

    seit 15 jahren 40 bis 60 stunden die woche. na wenn weiter nichts nötig ist...

  • @eddiepoole

    Ich finde schon, dass man sich an die quantenmechanik gewöhnen kann. Ich beschäftige mich seit 15 Jahren etwa 40 bis 60 stunden die woche damit und empfinde die Quantenmechanik überhaupt nicht mehr mysteriös und unverständlich. Im Gegenteil, ich finde sie sehr logisch, allerdings manifestiert sich die Logik nicht in der Anschauung, sondern in der Mathematik, womit sich viele schwer tun. Erklär mal nen laien den Hilbertraum.

  • Er ist wie Dr.Michio Kaku. ;-)

    Die haben echt was gemeinsam. ^_^

  • @friedhofsherz bloss gut das wir solche Leuchten haben wie dich, die die Quantenmechanik sofort auf anhieb verstanden haben. Glückwunsch noch nicht mal Niels Bohr konnte das.

  • @Algol1988 Der Bösewicht aus SoulCalibur für Ps3 heißt Algol...

  • Einführung für total verblödete.

  • Harry ist der Beste!

  • @deyomash peter lustigs erfolgreicherer großer bruder ;D

  • guter Mann!

  • Chuck Norris is bei Harald Lesch sitzengeblieben.^^

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