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Magic Flute - Mozart - Die Zauberflöte - Tölzer Knabenchor

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Uploaded on Jul 10, 2006

Soloists of the Tölzer Knabenchor perform the scene in W. A. Mozart's opera Die Zauberflöte "The Magic Flute" where the three boys save the despairing Pamina from committing suicide.

Drei Knaben: Julian Chudoba, Philipp Mosch, Matthias Hansel
Pamina: Ludwig Mittelhammer
pianist: Christian Brembeck
conductor: Gerhard Schmidt-Gaden

concert in Suntory Hall, Tokyo, Japan, 3 Oct 2000

Drei Knaben:
Bald prangt, den Morgen zu verkünden,
Die Sonn auf goldner Bahn.
Bald soll der Aberglaube schwinden,
Bald siegt der weise Mann.
O holde Ruhe, steig' hernieder,
Kehr' in der Menschen Herzen wieder;
Dann ist die Erd' ein Himmelreich,
Und Sterbliche den Göttern gleich.

Erster Knabe:
Doch seht, Verzweiflung quält Paminen!

Zweiter Knabe, Dritter Knabe:
Wo ist sie denn?

Erster Knabe:
Sie ist von Sinnen!

Drei Knaben:
Sie quält verschmähter Liebe Leiden.
Laßt uns der Armen Trost bereiten!
Fürwahr, ihr Schicksal geht uns nah!
O wäre nur ihr Jüngling da!
Sie kommt, laßt uns beiseite gehn,
Damit wir, was sie mache, sehn.

Pamina (zum Dolch):
Du also bist mein Bräutigam?
Durch dich vollend' ich meinen Gram.

Drei Knaben (beiseite):
Welch dunkle Worte sprach sie da?
Die Arme ist dem Wahnsinn nah.

Pamina:
Geduld, mein Trauter, ich bin dein;
Bald werden wir vermählet sein.

Drei Knaben:
Wahnsinn tobt ihr im Gehirne;
Selbstmord steht auf ihrer Stirne.
Holdes Mädchen, sieh uns an!

Pamina:
Sterben will ich, weil der Mann,
Den ich nimmermehr kann hassen,
Sein Traute kann verlassen.
Dies gab meine Mutter mir.

Drei Knaben:
Selbstmord strafet Gott an dir!

Pamina:
Lieber durch dies Eisen sterben,
Als durch Liebesgram verderben!
Mutter, durch dich leide ich,
Und dein Fluch verfolget mich!

Drei Knaben:
Mädchen, willst du mit uns gehn?

Pamina:
Ha, des Jammers Maß ist voll!
Falscher Jüngling, lebe wohl!
Sieh, Pamina, ach! stirbt durch dich,
Dieses Eisen töte mich!

Drei Knaben (halten ihr den Arm):
Ha, Unglückliche, halt ein!
Sollte dies dein Jüngling sehen,
Würde er vor Gram vergehen;
Denn er liebet dich allein.

Pamina (erholt sich):
Was? Er fühlte Gegenliebe,
Und verbarg mir seine Triebe,
Wandte sein Gesicht vor mir?
Warum sprach er nicht mit mir?

Drei Knaben:
Dieses müßen wir verschweigen,
Doch wir wollen dir ihn zeigen!
Und du wirst mit Staunen sehn,
Daß er dir sein Herz geweiht,
Und den Tod für dich nicht scheut.
Komm, wir wollen zu ihm gehen.

Pamina:
Führt mich hin, ich möcht' ihn seh'n!

Alle:
Zwei Herzen, die von Liebe brennen,
Kann Menschenohnmacht niemals trennen.
Verloren ist der Feinde Müh',
Die Götter selbst schützen sie.

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