Der Krieg bleibt 3/3 - Die schwierige Heimkehr vom Hindukusch

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Uploaded by on Nov 18, 2010

quelle ZDF 18.11.2010
Sie haben gekämpft. Sie haben getötet. Sie haben erlebt, wie Kameraden ums Leben kamen: Daniel, Patrick und Stephan waren Soldaten in Afghanistan. Die ZDF-Dokumentation "Der Krieg bleibt" am Mittwoch, 17. November 2010, 0.30 Uhr, berichtet über ihre schwierige Heimkehr vom Hindukusch und ihren Neuanfang. Seit Beginn des Afghanistan-Einsatzes 2002 wurden 44 Bundeswehrsoldaten getötet -- in einem Krieg, der lange nicht so heißen durfte. Mathis Feldhoff, Uli Gack und Andreas Huppert gehen in ihrem Film auch der Frage nach, wie die Politik mit der Tatsache umgeht, dass Soldaten gefallen sind. Die Kameraden im Alter von 23 bis 29 Jahren sind Fallschirmjäger aus dem niedersächsischen Seedorf. Gemeinsam mit ihrem Zugführer Mario haben sie ihren Kopf hingehalten, wenn es gefährlich wurde. Am 2. April, dem Karfreitag dieses Jahres, haben sie einen Kampf verloren. Ihre Kameraden Robert, Nils und Martin wurden dabei von den Taliban getötet. Daniel, Patrick, Stephan und Mario haben überlebt. Jetzt sind sie zurück zu Hause. Aus den Kameraden und Kampfgefährten sind Freunde geworden. Daniel, Patrick und Mario scheiden aus der Bundeswehr aus. Für sie beginnt ein neues Leben: Patrick will Fachkraft für Sicherheit werden. Daniel hat eine Ausbildung zum Berufsfeuerwehrmann begonnen, und Stephan geht als Brücken- und Betonbauer in seinen alten Betrieb zurück. "Da sind einige Sachen, die man einfach für sich behält, beziehungsweise mit denen teilt, die auch dabei gewesen sind", sagt Patrick. "Man muss ja nicht erzählen, in was für Ängsten man gesteckt hat oder was für Risiken man gehabt hat. Das muss man den Leuten nicht zumuten." Im April waren sie alle auf der Trauerfeier in Selsingen, um ihren gefallenen Freunden das letzte Geleit zu geben. "Das war das Schwerste, was ich je gemacht habe, und ich möchte es nie wieder tun: den Angehörigen in die Augen schauen", sagt Mario.

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Top Comments

  • meinen grössten respekt für alle soldaten, die in einem einsatz sind oder waren, egal zu welcher nation sie gehören, egal wo sie sind oder waren.

    ich war selber 1 jahr im einsatz, habe keine toten gesehen und auf mich wurde auch nie geschossen...trotzdem kommen mir die sätze der heimkehrer irgendwie sehr bekannt vor.

    das schlimmste am ganzen beitrag ist die tatsache, dass heimkehrer von der gesellschaft einfach vergessen werden...die wohl grösste erniedrigung für einen soldaten überhaupt.

  • Die Frau Augustyniak sagt genau das was der Wahrheit entspricht.Wir Leben in Frieden.Was anderes kennen wir nicht.

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All Comments (94)

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  • @SlowMoWK4

    Doch ÖL. Deswegen zwingen uns die Amerikaner am Krieg dort unten teilzunehmen.

  • Das ist doch kein Krieg um wirtschaftliche Interessen durchzusetzen... sowas dummes habe ich ja noch nie gehört!? Alter, das ist Afghanistan... Das Land hat ein nominales BIP von 15 Mrd. USD (im Vergleich Deutschland 3.402 Mrd. USD) und ist eins der ärmsten Länder der Welt! Da gibt es absolut nichts zu holen...

  • Nix gegen die Soldaten da unten, ich hab selbst Freunde die in Afghanistan waren und zum Glück unbeschadet heim gekehrt sind. Ich halte es aber für falsch für wirtschaftliche Interessen in den Kreig zu ziehen und das ganze unter dem Vorwand von Freiheit und Demokratie. Am schlimmsten ist aber, dass man die Soldaten selbst, die ihr Leben riskieren für die Zwecke missbraucht. Ein Bekannter, der im Einsatz war, hat selbst mittlerweile starke Zweifel, da er falsch informiert wurde über diesen Krieg.

  • Ehre den gefallenen Bundeswehrsoldaten. @SuperJuli96 da bin ich wohl in der gleichen Situation wie du :) bin auch 17 und überlege mich vielleicht zu verpflichten... Für welche Laufbahn interessierst du dich? Ich für die Offizierslaufbahn. Vielleicht aber auch die Feldwebellaufbahn... Aber bin mir nicht sicher, ob ich das Risiko auf mich nehmen soll.

  • Ihr bekommt meine vollste Anerkennung.Ich überlege schon etwas ob ich mich auch Verpflichten lassen möchte.Und ich bin erst 17 Jahre.

  • @lerro93 Ab den 60ger Jahren,hat der letzte König Afganistans so was wie Demokratie eingeführt und sogar Frauenwahlrecht.Bis zum krieg gegen Russen und während russischer Bezatzung,war Afganistan ein"normales"Land,es gab Kinos,Frauen haben sich geschminkt usw.Kabul war ein schöner Stadt.Das Problem sind die Taliban,die haben dal Land verwüstet und die Bevölkerung in die Steinzeit gebracht.Afganistan war nicht so,wie wir es jetzt kennen,drumm muss man dennen helfen.

  • @THCJUNKIE89

    stimmt hab ich in dem moment ganz vergessen ^^

  • Das schlimmste ist das vermissen....

    Glück ab..!

    3./373

  • @DeejaySlideX das stimmt schon was du sagst...aber beschäftige dich doch mal mit den wahren Hintergründen für den Afghanistan Einsatz...Deutschland darf keinen Angriffskrieg führen steht sogar im GG....peace

  • Ich schätze den gefährlichen Einsatz der Soldaten sehr, aber dieser KRIEG ist SINNLOS! Afghanistans Problem liegt in der Kultur die noch hunderten von Jahren hinter unseren hinkt! Werte wie Recht und Freiheit, Würde und Frieden, Legalität und Transparenz finden in Afghanistan keinen Nährboden. Das sind Werte die hunderten von Jahren brauchen um sich dort einzunisten. Da bringt unsere Bundeswehr sehr wenig. Afghanistan braucht eine selbständige Entwicklung, wie wir sie hatten, zum Rechtsstaat!

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