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Museumsnacht Dortmund 2011

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Uploaded by on Oct 3, 2011

Die 11. Museumsnacht 2011 am 01. Oktober bot neben dem Besuchermagneten U-Turm 50 weitere Stationen. Der Innenstadt-Ostblog musste sich auf eine Auswahl beschränken, weil entweder die Wege zu weit waren oder die Besucherschlangen zu groß. Bei optimalen Wetterbedingungen schien es, als ob ganz Dortmund auf den Beinen war.

Ich begann im hohen Norden. Das Atelierhaus Westfalenhütte an der Freizeitstraße zeigte Malerei, Objekte und Installationen von Brigitte Bailer sowie Videokunst von Natalie Gutgesell. Im Garten waren kinestische Skulpturen von Michael Ernst zu sehen.

Das benachbarte Hoeschmuseum führte die Besucher zurück in die Vergangenheit. Laut Kurator Michael Dückershoff wollte das Museum damit an die Gründung von Hoesch im Jahre 1871 erinnern. Zuschauer konnten sich in historischen Kostümen fotografieren lassen und unter anderem eine Kartoffelsuppe nach historischem Rezept kosten.

Weiter ging es in die Nordstadt zur Galerie „der kunstbetrieb" in die Gneisenaustraße. Hier wurden neben Bildhauerarbeiten von Ghorbanali, neue Malerei und Fotografiearbeiten von Anke Droste gezeigt.

Im Künstlerhaus Dortmund - gleich um die Ecke im Sunderweg 1 - gab es einen „Hinterhalt". So hieß die Ausstellung, die dort präsentiert wurde. Fotografie, Illustration, Malerei zeigten Manipulation und Subversion in der Kunst.

Die Reise in der Innenstadt begann beim Dortmunder Kunstverein. Er zeigte die Installation „Mori" der in Deutschland und Japan lebenden Künstlerin Hiroko Inoue.

Was zeigte die Stadt-und Landesbibliothek? Natürlich Kostbarkeiten und Raritäten aus der Handschriftenabteilung und den historischen Beständen.

Der Höhepunkt der Museumsnacht war mit Sicherheit das Feuerwerk am Friedensplatz. Unter dem Motto Fire in Motion gab es maltesische Feuerräder zu sehen.

Lange Schlangen bildeten sich im Museum für Kunst- und Kulturgeschichte sowie im U-Turm, so dass ich aus Zeitmangel auf einen Besuch der Ausstellungen verzichten musste. Es war zu verschmerzen, zumal ich schon über das Japan Media Arts Festival schon ausführlich berichtet habe.

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