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Steve Jobs persönlich präsentiert in San Francisco die neue Version des iPad. Der Apple-Chef gibt sich siegessicher: "2011 wird das Jahr des iPad 2", prophezeit Jobs. Technologie-Analysten sehen das ähnlich. Der Marktführer habe „keine ernsthafte Konkurrenz".
Wie immer vor einer Apple-Veranstaltung kochte die Gerüchteküche hoch. Tech-Blogs und Analysten diskutierten seit Wochen über das neue iPad. Denn die Präsentation im Yerba Buena Center im Herzen San Franciscos sollte der nächste Schritt im Wettrüsten am Markt der Tablets sein.
Doch die eigentliche Sensation war der Auftritt von Steve Jobs. Seit der Firmenchef sich im Januar aus gesundheitlichen Gründen aus dem Tagesgeschäft zurückgezogen hatte, warteten Analysten und Anleger nervös auf dessen Rückkehr. Dass er kam, zeigte, wie wichtig die Veranstaltung für den Konzern war. Denn um seine Vormachtstellung zu halten, musste Apple nachlegen.
Und Jobs legte nach: 33 Prozent dünner, neunmal schneller, ein Monat Stand-by-Zeit, ein rundum neues Design, Kameras und Software-Update. „2011 wird das Jahr des iPad 2", zeigte sich Jobs siegessicher. Seit April 2010 hat Apple 15 Millionen seiner Tablets verkauft. Schon jetzt macht der Konzern mit dem iPad rund 15 Prozent des Gesamtumsatzes. „Sie sind zurzeit der Markt", bringt es Technologie-Analyst Rob Enderle auf den Punkt. Der bisher größte Konkurrent Samsung habe gerade mal 250.000 bis 300.000 Geräte verkauft. „Bislang sehe ich keine ernsthafte Konkurrenz", so Enderle. Denn die große Fangemeinde und der plattformübergreifende Shop für Anwendungen geben dem Konzern einen enormen Vorsprung.
Gigantischer Kuchen
Doch die Konkurrenten stehen in den Startlöchern und drängen mit eigenen Geräten auf den Markt. Analysten schätzen, dass in diesem Jahr bis zu 70 Millionen Geräte abgesetzt werden, 2012 werden es voraussichtlich hundert Millionen sein.
Von diesem gigantischen Kuchen wollen sich Firmen wie Samsung, HP und Blackberry-Hersteller Research in Motion (RIM) ein Stück sichern. Rund hundert verschiedene Tablets werden 2011 erwartet. Vor einer Woche ging Motorola mit seinem Xoom an den Start, das bereits auf dem neuen Google-Betriebssystem Honeycomb basiert. „Apple muss ein überzeugendes Argument liefern, warum das Gerät besser ist als die Unmenge an Konkurrenzgeräten", so Analyst Brian White im Vorfeld.
Dass der Kampf härter wird, zeigt der Vorwurf von PC-Herstellerr HP an den Konkurrenten RIM. Die Software von dessen Tablet Playbook erinnere stark an die Benutzeroberfläche des HP Tablets TouchPad, das im Sommer kommen soll. Die Firmen gehören zu den wenigen, die auf eigene Betriebssysteme setzen. Die Konkurrenz verwendet für ihre Tablets fast ausnahmslos Googles Betriebssystem Android.
Die eigentlichen Gefahren für Apple lauerten aber anderswo, so Analyst Enderle. Zum einen mache der Gesundheitszustand von Apple-Chef Jobs trotz des gestrigen Auftritts Beobachter und Anleger nach wie vor nervös. Zudem sei unklar, wie stabil der Tablet-Markt tatsächlich sei. „Viele haben die Geräte inzwischen zurück ins Regal gestellt", so Enderle.
Einen der größten Konkurrenten hat Apple mit der Präsentation des iPad2 nun geschickt ausgebremst. Das Playbook von RIM, schon im September angekündigt und immer wieder verschoben, soll ebenfalls im ersten Quartal auf den Markt kommen. Doch die Aufmerksamkeit gehört nun einmal mehr dem Marktführer.
Einfach nur genial :DD
TheTS1205 1 year ago 3
@TheTS1205 ohhja, kanns kaum mehr erwarten, mir das iPad am 25. März zu holen.
sZb0u 1 year ago 2