Imposante Gestalten in Tuniken, Kettenhemden und Helmen, bewaffnet mit Schwertern, Dolchen und Lanzen , marschieren vom 24. Juli bis zum 1. August die Lippe entlang vom römischen Militärlager in Bergkamen-Oberaden bis zum Gelände des historischen Legionslagers VETERA I auf dem Fürstenberg nach Xanten. Die Römerzeit wird wieder lebendig, wenn die Legionäre der Interessengemeinschaft für experimentelle Archäologie LEGIO XV PRIMIGENIA sowie die Soldaten der Classis Augusta Drusiana (Römerfreunde Bergkamen) als auch Aktivisten aus der niederländischen Römerszene, in acht Etappen die etwa 100 km lange Strecke zurücklegen werden. Archäologie in Krefeld hat den Tross ein Stück des Weges filmisch begleitet. Wir meinen, dass die Veranstaltung besondere Ergebnisse für die experimentelle Archäologie erbracht hat. Zumindest ist der Leiter der Gruppe Herr Alexander Schneider begeistert von einer zusammenklappbaren Pfanne, die im Original aus Gelduba stammt. Auf dem Holzkohlenfeuer eines mobilen Grills wurden mit der rekonstruierten Pfanne hervorragend gute Spiegeleier gebraten.
@ForeignerMA das stimmt nicht. Die römische armee hatte immer eine rüstung die zwischen 25 und 30 kg schwer wae. das einzigste was sich in laufe der jahrhunderte verändert hatte waren die schilde. Denn die waren zur zeit der republik oval, danach bis zum dritten jahrhundert oder so gab es die großen viereckigen schilde und später gab es dann wiedee zum größten teil ovale schilde.
pcfreak121 1 year ago
Völlig korrekt beobachtet! Und wir haben auf diesen 112 Kilometern sogar manchmal Wollsocken getragen und eine Tafel Schokolade gegessen.
Ein Marschteilnehmer
Roemergruppe 2 years ago
Ich wusste nicht, dass zur Zeit Neros die Legionäre nur noch in Tuniken marschieren mussten, da sieht man mal warum die römische Armee in Germanien so einen schweren Stand hatte......so ohne Rüstung.....
naja, jetzt wisst ihr wenigstens, experimentell nachgewisen, wie sich Tuniken bei Hitze und Feuchtigkeitseinwirkung verhalten. Glückwunsch!
ForeignerMA 2 years ago