Interdisziplinäres Symposium
veranstaltet vom Elfriede Jelinek-Forschungszentrum in Kooperation mit der Universität Wien, dem Wiener Volkstheater und dem Museum Essl
Der Katholizismus prägte über Jahrhunderte die österreichische Kultur und Identität, er beeinflusste künstlerische Werke und wurde als gesellschaftlicher Faktor thematisiert. Ab 1945, insbesondere ab den sechziger Jahren, begann sich eine Vielzahl an KünstlerInnen kritisch mit dieser Prägung auseinanderzusetzen.
Ausgehend von Elfriede Jelineks Werken, in denen es immer wieder Bezugnahmen auf den Katholizismus gibt, befasste sich das Symposium mit dem Spannungsverhältnis zwischen Kunst (Literatur, Musik, Theater, bildende Kunst, Film) und Katholizismus in Österreich seit 1945 und untersuchte die Bezüge, Reibungen und Konflikte. Gezeigt wurde, wie der Katholizismus künstlerisch verarbeitet wurde und auf welche Weise Kirche, Politik und Medien Werke diskutierten, die sich kritisch mit dem Katholizismus beschäftigten.
Dieser Beitrag zeigt Ausschnitte aus:
- Gespräch: Kunst als Überschreitung. Mit Cornelius Hell, Helmut Krätzl, Franz Schuh
- Adolf Holl: Lästermäuler, Lästernamen. Die Sprache des Teufels
Video: Hubert Jobst, Schnitt: Elfriede Jelinek-Forschungszentrum
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