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Interaction UV Light - Drawing Spider Robot Director Art Clay ETHZ & Barbara Streiff CH

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Uploaded by on Jan 9, 2008

http://netzspannung.org/database/411184/de /
Drawing Spiders, Lars Vaupel DE / Blacklight Installation, Art Clay & Barbara Streiff NYC / CHE / Photos: Ruedi Kuchen / Sound: Ceibarec San Francisco USA
At the back of the big hall was a chill out space with designer pillows and two working versions of Gysin's and Sommerville's Dream Machine, while just upstairs were the crawling, drawing spiders of Lars Vaupel set in an backlight environment by Barbara Streiff. After midnight the whole space was transformed into a multi-floor psychedelic dance arena. Performances by Marek Hemmann, Knorlive, Bang Goes, Rino, Co.mini, and Van Nutt transformed the basement as it opened its doors and made the Finnisage a huge party event where guests could wander trancelike from floor to floor.
ETH Zürich vernetzt Technologie und Kunst
Digital Art Weeks Die DAW entwickelten sich 2004 aus einer interdisziplinären Forschungsarbeit am Insti-tut für Computersysteme der ETH Zürich. Im Jahr 2007 werden die DAW erstmals von einem externen Steering Commitee mit Institutionen wie dem Bundesamt für Kultur, der Stadt Zürich, dem Cabaret Voltaire, der Hochschule für Gestaltung und Kunst Zürich (HGKZ) oder der Universität Zürich unterstützt.
Digital Art Weeks 2007
Das Institut für Computersysteme der ETH Zürich zeigt mit den diesjährigen Digital Art Weeks (DAW), wie fruchtbar die Wechselwirkung zwischen Kunst und Technologie sein kann. In Zürich finden vom 10. bis 14. Juli 2007 ein Symposium und verschiedene Kunstevents statt.
Wer von Computertechnologie spricht, denkt spontan an Hightech, Wissenschaft und Industrie. Die Beziehung zwischen Computerwissenschaft und Kunst sei vielleicht weniger bekannt, aber deshalb nicht weniger interessant, meint Prof. Jürg Gutknecht vom Departement Informatik. Zum einen sei Softwareentwicklung eine "konstruktive Kunst", zum anderen liessen sich dank der Computerwissenschaft neue und hochwirksame "Werkzeuge" für die Umsetzung künstlerischer Ideen konstruieren. Die DAW 07 setzen auf hochkarätige Vermittlung neuester Forschungsergebnisse und die Präsentation ausgewählter Kunstprojekte, um das Zusammengehen von Kunst und Wissenschaft sicht- und greifbar zu machen.
Symposium...
Das Symposium an der ETH Zürich richtet sich an Forschende aus dem In- und Ausland sowie an Studierende, die am Einsatz von Informatik im Kulturbereich interessiert sind. Das Symposium greift aktuelle Themen auf wie Blogging, Interaktive Räume, Hacktivismus (als computergestützte Form des politischen Widerstandes), Life Visuals und Digital Puppetry - wie sie z. B. in der virtuellen Welt Second Life verwendet werden. Künstler und Wissenschaftler sollen über Grenzen und Möglichkeiten der Computerwissenschaften diskutieren.
Performances und Installationen im Cabaret Voltaire und im Walcheturm zeigen, wie die Kunst die Themen des Symposiums aufgreift. Hautkommunikation wird durch Sensortechnik möglich oder der Computer wird zum interaktiven Platzhalter, der vor sich hin philosophiert - um nur zwei Beispiele aus dem Programm zu nennen. Art Clay, künstlerischer Leiter der DAW, streicht den beidseitigen Nutzen heraus: "Mit dem zunehmenden Gebrauch von neuen Technologien in der Kunst wurde es für Künstler essentiell, Zugang zum entsprechenden Fachwissen zu bekommen. Die ETH Zürich lädt andererseits Künstler dazu ein, sich den Forschungsteams anzuschliessen - dabei profitiert die Wissenschaft von der Kreativität der Künstler."
Kritiker Weizenbaum an der DAW 07 /
Digital Art Weeks 07

Prof. Joseph Weizenbaum eröffnet als besonderer Gast die diesjährige DAW. Der deutsch-amerikanische Informatiker zählt seit seinem Kultbuch "Die Macht der Computer und die Ohnmacht der Vernunft" zu den prominentesten Computer- und Medienkritiker unserer Zeit. Weizenbaum spricht von der Cabled Madness, mit der sich die DAW 07 konkret wissenschaftlich und künstlerisch auseinandersetzen. Unter Cabled Madness versteht man Weizenbaums Kritik an einer Gesellschaft, die verrückt sein muss, wenn sie Technologien wie das Star Wars Raketenabwehrsystem entwickelt. Weizenbaum versteht sich selber in erster Linie als Gesellschaftskritiker: "Wissenschaft und Technologie sind nicht wertfrei, sondern übernehmen die Werte der Gesellschaft, aus der sie entstehen. Kranke Gesellschaften produzieren kranke Ideen und die dazugehörigen Geräte."
DAW im öffentlichen Raum
Die Organisatoren der DAW wenden sich nicht nur an Spezialisten, sondern möchten mit einem spielerischen Mix aus Kunst und Computertechnologie ein breites Publikum faszinieren. Dazu gehören eine Reihe von Veranstaltungen im öffentlichen Raum.
Sponsors: MIGROS KULTUR - Kultur Zürich EWZ Pro Litteris Copyright - Alpswissart
http://www.digitalartweeks.ethz.ch

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