am 25.08.2010 begann der Abbruch des Nordflügels des Stuttgarter Hauptbahnhofes mit schwerem Gerät. Geschützt von Hundertschaften der Polizei und begleitet von zahlreichen Demonstranten wird umgesetzt, was von einer vom Volk entfremdeten Regierung und einem bauwütigem Konzern (DB) im Rahmen des Projektes S21beschlossen wurde. Entschuldigt bitte die schlechte Videoqualität....
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Die Menschen protestieren - die Maschinen legen trotzdem los. In Stuttgart hat der Abriss des Hauptbahnhof-Nordflügels begonnen. Demonstranten gelangten auf ein Dach und entrollten ein Plakat. Stararchitekt Frei Otto, der das Megaprojekt mitentwickelt hat, fordert inzwischen einen Baustopp.
Stuttgart - Für das umstrittene Bahnprojekt "Stuttgart 21" haben die Hauptabbrucharbeiten an den Seitenflügeln des Kopfbahnhofs begonnen. Unter dem Protest von Demonstranten riss ein Bagger nach und nach eine Seitenmauer des Nordflügels ein. Ein Großaufgebot der Polizei sicherte die Baustelle ab.
Gegner des Bahnprojekts legten den Verkehr in der Innenstadt weitgehend lahm. Die Organisatoren der Proteste sprachen von 12.000 Teilnehmern. Dagegen zählte die Polizei insgesamt etwa 6000 Protestierende. Einige Personen, die mit einer Sitzblockade den Zugang zum Gelände blockierten, trug die Polizei weg.
Andere Demonstranten besetzten die Gleise, so dass der TGV in Richtung Paris erst mit 40-minütiger Verspätung ausfahren konnte. Bei einem weiteren abfahrenden Zug zogen Unbekannte die Notbremse, wodurch die Abfahrt des Zuges verzögert wurde.
Auf einer Webcam war zu sehen, dass mehrere Demonstranten es auf das Bahnhofsdach geschafft hatten und dort in der Nähe der Abrissmaschine ein Transparent gegen den Stuttgarter Bürgermeister entrollten: "Brandstifter Schuster - raus aus dem Rathaus". Sie winkten den Menschen unten auf der Straße zu. Später verhandelten Polizisten mit ihnen auf dem Dach. Auch als die Nacht hereinbrach, blieben die Personen auf dem Gebäude, die Behörden ließen sie vorerst gewähren.
Unten fand spontan eine Demonstration statt, dort wurde immer wieder skandiert: "Oben bleiben!" Auch an den kommenden Tagen würden sich die Gegner mit Protesten gegen das Bahnprojekt stellen, sagte ein Sprecher.
Der Schauspieler Walter Sittler und der Sprecher des Bündnisses der "Stuttgart 21"-Gegner, Gangolf Stocker, riefen zu einer Menschenkette um den Landtag auf. Bis dahin sollten die Gegner dafür sorgen, dass durch den Eingang des Baugelände "nichts mehr rein und nichts mehr raus" komme, sagte Stocker. Mindestens 500 Menschen müssten in den nächsten Tagen vor dem Zaun stehen.
Im Bahnhofsinneren läuft der Abbruch bereits seit Juli. Mitte August war außerdem schon ein Vordach abgebaut worden. Es war die erste äußerlich sichtbare Beschädigung an dem denkmalgeschützten Gebäude des Architekten Paul Bonatz (1877-1956). Für das Projekt "Stuttgart 21" sollen die Seitenflügel des Gebäudes abgerissen werden, das Frontgebäude bleibt stehen.
Seit der offiziellen Entscheidung für die Umsetzung des Projekts im Juli 2007 gab es zahlreiche Protestaktionen. So demonstrierten am 11. Oktober 2008 ca. 4.000 Bürger mit einer Menschenkette gegen den geplanten Abriss der Seitenflügel des Stuttgarter Hauptbahnhofs. Am 29. Januar 2010 demonstrierten etwa 4.000 (laut Veranstalter mehr als 10.000) Menschen anlässlich eines Besuchs von Bahnchef Grube in Stuttgart gegen das Projekt. Am 24. April 2010 demonstrierten ca. 8.000 Bürger bei einem mehrstündigen Veranstaltung gegen Stuttgart 21 am Ort der geplanten Baugrube im Schlossgarten.[
Seit November 2009 finden wöchentlich sogenannte Montagsdemonstrationen mit mehreren tausend Teilnehmern statt. (Stand: März 2010) Am 10. Juli 2010 demonstrierten laut Polizeiangaben mehr als 5.000 Menschen im Schlossgarten gegen das Projekt; nach Angaben der Veranstalter beteiligten sich 20.000 Menschen.[169] Der bis dato größtenteils friedliche Protest gewann im Frühjahr 2010 an Schärfe. So gab es Sachbeschädigungen an Bahneinrichtungen, an Gebäuden der am Projekt Beteiligten und Drohungen gegen einzelne Projekt-Mitarbeiter.[ An einer Kundgebung gegen das Projekt beteiligten sich am 7. August 2010 laut Polizeiangaben 12.000 Menschen, laut Angaben der Veranstalter 16.182.[171] Am 13. August 2010 fand die bislang größte Protestveranstaltung in Form einer Menschenkette um den Stuttgarter Kopfbahnhof statt.] Laut Polizei beteiligten sich 18.000 Menschen, laut Veranstalter 21.000.
sehr geiler Song, wie heißt er den :)
djspecialpaul 2 months ago
@djspecialpaul das ist der Rauch-Haus-Song von Rio Reiser!
gehlen06 2 months ago
weg mit dem scheiß...
steffenmaurer 1 year ago 11
@steffenmaurer weg mit dir!
gehlen06 1 year ago
@gehlen06 Muck nocheinmal einen Beführworter von Stuttgart21 an und ich knall dir eine
MrFlyffking 1 year ago 6
@MrFlyffking oha!
gehlen06 1 year ago