Minden (tik). Rund 200 Yeziden haben am Montagnachmittag in Minden einen Demonstrationszug auf der Portastraße gebildet. Ihr Ziel war das Kreishaus, wo sie lautstark gegen die drohende Abschiebung eines Familienvaters nach Syrien protestierten. Die Mitglieder der kurdischen Religionsgemeinschaft durften schließlich eine Delegation ins Kreishaus entsenden, wo Kreisdirektorin Cornelia Schöder auch mit der Ehefrau des Betroffenen über den Fall sprach. Sie zeigte Verständnis für die Sorgen der Familie und zeigte den Jesiden noch einmal Möglichkeiten auf, die Abschiebung doch noch zu vermeiden.
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