Schüsse vor Gericht: Wie groß ist die Gefahr tatsächlich? | quer | Bayerisches Fernsehen | ARD

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Uploaded by on Jan 13, 2012

Am Mittwoch wurde am Amtsgericht Dachau ein junger Staatsanwalt erschossen. Ein nicht vorhersehbarer Vorfall? Für bayerische Richter und Staatsanwälte kam die Nachricht keineswegs überraschend. Sie befürchten ständig, dass es zu einer solchen Bluttat kommen könnte.

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  • Naja, die Fürsorge ist damit gedeckt, das sich kein Bediensteter bewegen muß, um seine Akten zu bekommen. Da gibt es ja den WM. Nur das er dann keine Sicherheit bieten kann. Aber dafür kann man ja werben und jammern. Sicherheitsdienste bieten für einen kargen Stundenlohn mehr Sicherheit. Für alles andere nehmen wir den WM, der hat ja seine Dienstordnung, die alles hergibt....

  • Übrigens: Was sollen denn die Justizbeamten die hier zu sehen sind tun, wenn es mal zu zwischenfällen kommt und sei es auch nur eine körperliche Auseinandersetzung? Ich kann hier im Beitrag keine Ausrüstung erkennen, die der Beamte einsetzen könnte um sich und andere zu schützen. Hoffentlich erinnern sich die Verantwortlichen mal an ihre Fürsorgepflicht!

  • SergeantPaenzer: Kritik scheint in diesen Kreisen sehr unerwünscht. Verwässern von Schönreden von Wahrheiten sind eher gefragt. Die Gefahren von emotionalen Kurzschlusshandlungen sind "die Ausnahme". Fragt sich wie die bayerische JMín noch genauso denkt, wenn sie ein "Einzelfall" wird....

    Jedes Opfer ist eines zuviel! Jede verhinderte Straftat ein Erfolg!

    Jeder Cent des Volkes in Sicherheit ist gut angelegt!

  • @ WachtelNDS: Oh noch eine Kritische Stimme?!! Na dann steh ich mit meiner Behauptung ja nicht alleine da. Nun, es fragt sich wie oft sich diese "unvorhersehbaren" Vorfälle wiederholen müssen, bis auch der Bürger mal anfängt sich zu wundern. Wie gesagt, die Medien hätten die Möglichkeit hierzu zu hinterfragen was an Sicherheit wirklich machbar wäre ohne aus Gerichten "eine Festung" zu machen. Übrigens eine gerne verwendete Formulierung die übrigens ablenken soll vom eigentlichem Hauptproblem!

  • Wir wollen aus den Gerichten keine Festungen machen. Es ist kein Personal da. 100% ige Sicherheit gibt es nicht. Da konnte man in diesem Verfahren nicht mit rechnen. Ausreden von fachfremden Befehlsgebern die an alten Zöpfen und Standesdünkeln festhalten. Der friedliche Bürger, der eine Zeugenaussage machen, einen Erbschein oder Grundbuchauszug holen muß bleibt auf der Strecke. Was wäre wenn der Schütze den Saal verlassen und eine Amoktat begangen hätte?? Wer trägt die Verantwortung?

  • Wenn ich höre das niemand damit rechnen konnte, steigen mir die Nackenhaare hoch. Man behauptet das nicht genügend Personal im Wachtmeisterdienst vorhanden sei, ist das nur die halbe Wahrheit. Welche Aufgaben erfüllen denn die Wachtmeister? Welche Annehmlichkeiten sind unverzichtbar für alle Justizbediensteten? Welchen Stellenwert hat die Sicherheit wirklich bei den meisten Behörden und Mitarbeitern?

  • An den meisten Gerichten sind die Wachtmeister doch in der Hauptsache mit Postein- und Ausgang und mit dem Verschieben von Akten beschäftigt, mit Haumeistertätigeiten und müssen nicht selten mit einem miesen Image und einem "besch.... Gehalt" leben.... Komischer Weise redet hierüber niemand von den "Verantwortlichen". Es gäbe so viele Interessante Dinge zu recherchieren.... wenn man wollte! Wie gesagt, man muss nur an der richtigen Stelle fragen: Wachtmeisterverbände hat FAST jedes Bundesland!!!

  • Das Herumgerede um den heißen Brei ist unerträglich. Die Medien sollten mal nicht nur die Richterschaft oder Staatsanwälte befragen, sondern auch mal Kolleginnen und Kollegen aus den Wachtmeisterdiensten, oder die Wachtmeisterverbände!! Hinterfragt doch mal wie es mit der Ausbildung bestellt ist, mit der Ausrüstung und der Personaldecke. Fragt doch mal was die "eigentlichen Aufgaben" eines Wachtmeisters im Gericht sind, abgesehen von "Sicherheit", wenn der Richter dies für erforderlich hält!!

  • Dass man für so etwas sogar noch Unterschriften sammeln muss! Hohe Sicherheitsstandards sollten selbstverständlich sein.

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