Der Film durchleuchtet das Muster globaler Gesellschaftsstrukturen, in denen die Erste gegenüber Dritten Welt als Leitkultur aggiert. Auch auf nationaler Ebene sind neue Eliten entstanden, in deren Händen Ökonomie wie Politik zusammenlaufen. Sie stehen einer wachsenden mittellosen und einflussarmen Masse gegenüber. Weltweit entstehen Zonen, die privatisiert und der Allgemeinheit entzogen werden. Auf der einen Seite als abgesonderter Privatraum, auf der Anderen als rechtsarmer Wirtschaftsfreiraum. Dem gegenüber stehen die Visionen Einzelner einer gerechten Welt. Ihr Wirken findet fernab der Mächtigen statt. Eher Abseits des Mainstream gedeiht neues Gedankengut mit dem Ideal eines harmonischen Miteinanders und bildet den Anfang einer jungen Bewegung. Dieser Prozess ist begleitet durch wachsende nationale und internationale Sicherheitsapparate. Sie zeigen sich bei Gipfeltreffen in extremer Form als beeindruckende Polizeiarmee und Sperrzonen und gipfeln im Einsatz des Militärs im Inland, wie in Heiligendamm, Japan und Italien. Das Gipfeltreffen wird zur Machtdemonstration.
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