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Menschen zum Mars? | Projekt Zukunft

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Uploaded by on Jan 10, 2010

Noch ist der Markt klein. Sieben Touristen haben bisher einen Ausflug in den Orbit gemacht. Doch was heute noch spektakulärer Einzeltrip ist,wird in zehn Jahre selbstverständlich sein. Von Cornelia BorrmannRaketenflugzeuge werden Weltraumtouristen mit dreifacher Schallgeschwindigkeit nach oben bringen. Hundert Kilometer über der Erde soll dann das Abenteuer beginnen: drei Minuten Schwerelosigkeit.




Wasser und Bodenschätze auf dem Mond

Erste Testflüge von Weltraumtaxis gab es schon 2004,von einem Privatunternehmen. Solche Firmengründungen sind wichtig ,sagt Thomas Reiter,deutscher Astronaut und Vorstandsmitglied beim Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR): Sie sind in der Lage,Menschen an die Grenze der Atmosphäre zu bringen. Das ist der erste Schritt. - Noch kostet das Ticket zum Himmel mindestens 150.000 Euro. Im Jahr 2050 dürfte so ein Flug ins All allerdings schon für mehr Interessenten erschwinglich sein.

Nächstes Ziel: der Mond. Ein Außenposten dort muss wegen der großen Entfernung von der Erde weitgehend unabhängig sein. Einige Voraussetzungen dafür sind vorhanden: Wasser,aus dem sich Atemluft und Treibstoff für Kernfusions-Triebwerke gewinnen lässt. Aber auch Bodenschätze gibt es dort,wie Eisen,Nickel,Aluminium und Titan - Elemente,die als Baumaterial benötigt werden.




Berge des Lichts

Für Europas Raumfahrtbranche dürfte die wirtschaftliche Nutzung des Mondes eine große Aufgabe sein,so Astronaut Reiter: In Anbetracht unserer technisch-wissenschaftlichen und industriellen Leistungsfähigkeit bin ich fest davon überzeugt,dass wir hier eine entscheidende Rolle mitspielen können.

Faszinierend Ideen haben die Weltraumingenieure: Am Südpol des Mondes wollen sie Solarparks errichten. Dort gibt es sogenannte Berge des Lichts - Orte,die fast immer im Sonnenlicht liegen. Solarkraftwerke dort könnten eine Siedlung auf dem Mond mit Energie versorgen.

Brennstoff für Kraftwerke auf der Erde

Rund 100 km entfernt ist der Shackleton-Krater,ein guter Platz für Teleskope. Die Wände des Kraters sind ein Schutzschild gegen störende Strahlung. Astronomen hätten hier einen ungetrübten Blick ins All.

Und in einer Umlaufbahn um den Mond wollen die Ingenieure Kraftwerke stationieren: Satelliten,die das Sonnenlicht in Energie umwandeln,die sie dann per Mikrowelle zur Mondoberfläche schicken. Roboter könnten damit betrieben werden und auch während der zwei Wochen dauernden Mondnacht am Äquator das Gas Helium-3 aus dem Gestein abbauen,einen Brennstoff für künftige Fusionskraftwerke auf der Erde.

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All Comments (15)

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  • @Sevaneria4gremlins in 20 jahren verändert sich nichts an einem roten Zwerg wie es Gliese 581 eben ist. diese Sterne "leben" für milliarden und abermilliarden von Jahren. Man könnte mit fusionsraketen + sonnensegeln in 60-100 Jahren nach Gliese fliegen, wenn denn Fusionstriebwerke so stark seien werden wie erwartet. Oder Antimaterie Raketen, damit liese sich das auf 40-50 Jahre runter drücken.

  • Mit gliese 581 g stellen sich aber einige Probleme -- 20 Lichtjahre Enfernung, a) mit welcher technologie hin? b) in einer generation? c) wenn wir ankommen gibt es den Planeten evtl. nicht mehr, denn wenn wir in den himmel schauen blicken wir in die vergangenheit, evtl. ist gliese 581 g heute schon nicht mehr da, die mission also leider mehr als fraglich

  • @FischKopfD hast Du recht

  • @Suppenschuh kann sein. :D aber wenn man sich die menschheitsgeschichte anschaut erkennt man das

    immer katastrophen passieren. in welchem ausmaß ist unbekannt.

  • @memminger006 Pessimist :D

  • hier auf den gliese 581 g müsste sie es schaffen zu fliegen. Der ist der Erde ziemlich ähnlich, leider 20 lichtjahre entfernt. Hoffe, in Zukunft wird es möglich sein, hoffe nicht in allzu ferner Zukunft!! ;)

  • das wird alles wie bei Shattered Horizon enden.

  • @railwayliner

    etwa die langweiligen alltäglichen dinge ???

    spiesser ;)

  • Gibt wichtigere Sachen.

  • Auf dem Mond waren/sind schon welche, und es sind keine Menschen...

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