Das Markenzeichen von Tony Conrad sind seine lang anhaltenden, vibrierenden Geigenakkorde. In den 60er-Jahren begründete der Avantgarde-Künstler mit John Cale und La Monte Young den Dronen-Sound und war von prägendem Einfluss auf die Pioniere des Minimalismus. Später stand er bei der Gründung der Gruppe "The Velvet Underground" Pate. Großes Aufsehen erregte sein 1966 entstandener Film "The Flicker" mit einer 30-minütigen Abfolge hypnotischer Stroboskop-Effekte. Beim Festival für Undergroundfilm und -musik von Lausanne trat Conrad nun gemeinsam mit dem japanischen Improvisationsmusik-Star Keijo Heino auf.
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