Wie verändern Social Media‐Anwendungen wie Twitter, Facebook, Blogs, Wikis & Co. Formen von Kommunikation und Information -- und damit auch die Formen gesellschaftlicher Willensbildung. Statt Top‐Down, also „von oben" redaktionell gesteuerter Massenmedien, gestaltet sich das Netz als ein Medium, das dem Bottom‐Up‐Prinzip folgt: Es eröffnen sich potentiell jedem Bürger zahlreiche Chancen der Artikulation. Kommunikation verläuft im Netz ungesteuert, unkontrollierbar, vernetzt, schnell, direkt -- und vor allem nicht notwendigerweise abhängig von Parteien, Institutionen, Massenmedien und deren Filtermechanismen. Bietet diese neue Offenheit von Information und Kommunikation tatsächlich die Chance zu einfacher politischer Partizipation für Jede und Jeden?
Diese Fragestellungen wurden im VHS-Zentrum Mitte am 4.11. 2011 mit Social Media Experten diskutiert:
Guido Brombach (DGB Bildungswerk, pb21, Düsseldorf); Agnieszka Krzeminska. (Digital Media Women HH), Dr. Jan Schmidt (Hans‐Bredow‐Institut Hamburg), Wey‐Han Tan (Universität Hamburg), Henning Wötzel-Herber (ABC Bildungs- und Tagungszentrum e.V.). Moderation: Christina Schwalbe
Ein einleitender Vortrag von Prof. Dr. Torsten Meyer (Universität Köln) unter dem Titel "Generation C: Medienkultur und ästhetische Sozialisation" beleuchtete generelle Aspekte des medienkulturellen Wandels.
Ausschnitte aus der Diskussion können Sie hier verfolgen:
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