Der Film wurde mit einer Digitalkamera (KonicaMinolta Dimage A200) aufgenommen, die so ausgerichtet wurde, dass die Sonne sich (links) außerhalb des Bildausschnitts befand. Da die maximale Aufnahmezeit bei dieser Kamera auf 15 Minuten beschränkt ist, wurde mit der Filmaufzeichnung etwa 4 Minuten vor dem 2. Kontakt begonnen. Der hier präsentierte (ansonsten ungeschnittene) Ausschnitt beginnt 2 Minuten vor dem 2. Kontakt und endet 2 Minuten nach dem 3. Kontakt. Man sieht am Anfang des Films sehr gut, wie die Kamera automatisch immer weiter aufblendet, um die zunehmende Dunkelheit zu kompensieren. Dies gelingt bis unmittelbar vor Ankunft des Kernschattens ganz gut, doch dann kann die Kamera nicht mehr weiter aufblenden, und es wird fast schlagartig dunkel. Im Unterschied zu 2008, als ein ähnliches Video gedreht wurde ( http://www.youtube.com/watch?v=R1jzYgFQU3w ), kam diesmal nicht der Nachtmodus, sondern der Standardmodus der Videofunktion zur Anwendung. Dies erklärt die fast vollständige Dunkelheit. Doch auch visuell war diese Finsternis bei weitem dunkler als ihre Vorgängerin. Die Umgebung war in ein einheitlich dunkelgraues Licht getaucht, nur in Horizontnähe blieb ein orangener Schimmer erkennbar. Es war etwa so dunkel, wie bei fortgeschrittener nautischer Dämmerung (Sonne ca. 10° unter dem Horizont!). Dafür war einerseits die Bewölkung, andererseits der große Durchmesser des Kernschattens verantwortlich. Selbst ein altgedienter Eclipse Chaser mit 25 totalen SoFis konnte sich nicht an eine so dunkle Finsternis erinnern.
Um alle Feinheiten vor Ankunft und nach Wegzug des Kernschattens wahrzunehmen, sollte man sich diese Segmente des Films mehrfach ansehen. Man achte auch auf die Geräusche. Bei Ankunft des Kernschattens verstummen die Singvögel; erst wenige Sekunden nach dem 3. Kontakt melden sie sich zurück.
HQ und Vollbildmodus empfohlen!
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must be a beautifull experience
sofianbelhedi 2 years ago