Gunnar Heinsohn | Halbzeit der Krise (3)
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@achwas79 geniale zusammenstellung! danke für die mühe
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....das größte systemische Risiko ist m.E. folgendes: nach dem exit v.Lehmann Bros. ging das Vertrauen der Banken (die Kreditierung) untereinander gegen Null.
Das wäre der Übernacht-Todesstoß des Weltfinanzsystems gewesen, das nunmal davon lebt, dass fiat-money durch einen Kreditvorgang geschöpft wird. Das ist das A und O.
Ich glaube nicht das die Krise vorbei ist, sie wurde nur verschleppt mittels gigantischer bailouts ...
man hätte in D. einige Banken konkurs gehen lassen sollen!
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Warum sollte eine Zentralbank niemals Zinsen erheben? Weil dem zwangsläufig exponentielles Wachstum folgt. Um das zu verstehen braucht man nur die Anfangsjahre eines beliebigen, minimalen Finanzsystems durchzurechnen... ein Jahr würde es auch schon tun.
Zum Reservesystem der Banken: es ist einfach ebenso unglaublich wie unverantwortlich, dass Banken (und als deren verlängerter Arm, Versicherungen) dieses "Privileg" zusteht, obwohl gerade sie 0 Beitrag zur Wertschöpfung leisten.
Es ist eine Sache, das heutige System mit seinen Problemen zu verstehen und darin zu argumentieren... aber eine andere, zukunftsfähige finanzsysteme zu diskutieren... und da scheint Herr Heinsohn sehr fehl am Platz... zumindest läßt er kaum etwas von sinnvollen Alternativsystemen hören.
Eine Zentralbank sollte nie Zinsen erheben... warum versteht man in 5 Minuten. Das Problem ist die Giralgeldschöpfung durch Privatbanken, die schlichtweg abgeschafft gehört.
Schluss mit Reservesystemen.
realisoph 2 years ago
@realisoph Dann erklären Sie das bitte, am besten hier. Ich bin gespannt.
achwas79 2 years ago 2