Voices of Springtime - Hosoo

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Uploaded by on Aug 17, 2009

Altai (CD-Titel)
http://www.hosoo.de/

Der Untertongesang ist eine Gesangstechnik, bei der durch besonderen Einsatz des Kehlkopfs Töne hervorgebracht werden, die unterhalb des Singtons liegen. Im Gegensatz zum Obertongesang sind diese Töne nicht Obertöne, also ganzzahlige Vielfache des Grundtons, sondern ganzzahlige Teiler des Grundtons, so genannte Subharmonische. Die Kunst des Untertongesangs ist vor allem von den Kehlsängern aus Tuva, Mongolei, von den rituellen Gesängen der tibetischen Lamas und von den Xhosa in Südafrika bekannt. In europäischer Musik gibt es auch Untertongesang, er ist aber wenig verbreitet.

Es gibt zwei grundlegende Arten, im Kehlkopf Untertöne zu erzeugen, den Strohbass (engl. vocal fry) und die Kehlgesangtechniken.

Kehlkopfgesang aus der Mongolei - Die Mongolei - ein Hochland im fernen Zentralasien zwischen Sibirien und China gelegen - ist die Heimat des jungen Musikers Dangaa Khosbayar (Chosbayar). Seine Musik ist, vom nomadischen Ursprung der mongolischen Bevölkerung und ihrer engen Verbundenheit mit der Natur, geprägt.

Das Einmalige und faszinierende Fremdartige an der mongolischen Musik ist die überlieferte Vokalkunst des Kehlkopfgesangs, genannt Khöömij, bei dem sowohl nasale, fast röchelnde Basstöne, als auch pfeifenartige, in den höchsten Tönen jubilierende Obertöne mit den Stimmbändern erzeugt werden.

Der Gesangssolist Dangaa Khosbayar stammt aus einer Familie von Khöömij Sängern aus den Altai Gebirge und er beschäftigte sich bereits seit seiner Kindheit mit den Kehlkopfgesang. Als Absolvent der Fachhochschule für Musik und Tanz in Ulan Baatar wurde er mehrfach mit Preisen für seine ungewöhnliche Interpretation der mongolischen Musik ausgezeichnet. 1995, bei einem Gesangs Wettbewerb in der Mongolei bekam Khosbayar einen Preis als bester Mongolischer Sänger.

Altai nennt Dangaa Khosbayar seine erste in der westlichen Welt veröffentlichte Produktion, die er in Zusammenarbeit mit der Musikwerkstatt Speyer und dem Komponisten und World Music Produzenten Team Pat Pangea und Wolfgang Paukstatt aufnahm. Auch bei dieser Produktion ist das Zentrale Thema der Songs, das von den mongolischen Völkern verehrte Pferd. Es wird auf vielfache musikalische Weise Vokal und Instrumental nachgeahmt, z.B. als Hufgetrappel, Wiehern, und in Texten besungen. Daneben handeln die ausdrucksstarken und gefühlvollen Lied texte vom Nomadenleben, der Familie, Freundschaft und Liebe, Heimat und Natur. Altai verbirgt eine fast magische Ausstrahlung. Stimmenvielfalt und Instrumentierung sind so geschickt umgesetzt, daß diese außergewöhnliche Musik den Zuhörer in die Weite der zentral asiatischen Steppen und Gebirgslandschaften entführt.

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  • Absolutely stunning work nikkom, I am in love with the music and the scenery. Someday I will ride a horse in the springtime through the Steppes

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