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Der Seher Salvatore Caputa sagte für den 1.Mai auf dem Schlossberg in Bad St. Leonhard die Erscheinung der Jungfrau Maria vorher. Caputa sei die Jungfrau Maria schon öfters erschienen. Der Grund für die Erscheinung sei die Mariengrotte, die wegen der Autobahnumfahrung weichen soll. Bad St. Leonhard befand sich im Ausnahmezustand. Hunderte aus der Umgebung, Medienvertreter und natürlich Pilger aus dem In- und Ausland sind teilweise mit Bussen auf den Schlossberg gekommen.
Auf dem Schlossberg wurde ein neues Holzkreuz errichtet und Caputa brachte eine Madonnenstatue mit, die im Ort bleiben soll. Oberpfarrer Johannes Hochwarter aus Oberwart im Burgenland leitete durch das Geschehen, während die Pilger beteten und Lobgesänge von sich gaben. Bei solchen Erscheinungen würde man Rosenduft wahrnehmen. Den Duft der Rosen konnte keiner abstreiten.
Um 16:30 Uhr ging Caputa auf das Holzkreuz zu. Er fiel vor der Marienfigur auf die Knie. Die Mutter Gottes erschien ihm und teilte ihm eine Botschaft mit. Für den Rest der Zuschauer, war die Marienerscheinung nicht zu sehen.
Nach der Erscheinung ging der Seher zu einem Pavillon in der Nähe und schrieb seine Botschaft in Italienisch nieder. Die Botschaft wurde übersetzt und danach im Original von Caputa und die Übersetzung von einer Gehilifin in Deutsch auf dem Schlossberg vorgetragen.
Bei der Botschaft ging es darum, dass die Jugend sich von Drogen und anderen Lastern fernhalten sollte. Sie würden die Erlösung bei jedem Gottesdienst erfahren, bei der sie das Leben und Sterben Jesus immer wieder erleben könnten. Caputa beschrieb, dass die Jungfrau Maria ihm in einem rosa Gewand mit zwölf Engeln erschienen sei.
Ganz anders sah diese Erscheinung die offizielle kath. Kirche. Sie sprach sich im Vorfeld ganz klar gegen diese Veranstaltung aus. Caputa würde auch von den Diözesen Mantova, Trient und Bozen abgelehnt werden. In der nahegelegen Mariengrotte, deren Abriss der Auslöser war, hielt Stadtpfarrer Walter Oberguggenberger fast zeitgleich eine Maiandacht ab, die aber aufgrund der Neugierde bei weiten nicht so gut besucht war.
Bürgermeister Simon Maier und Tourismusreferent Dieter Dohr waren auch auf den Schlossberg gekommen und äußerten sich positiv über die Erscheinung.
Bgm. Maier versuchte den Rummel herunterzuspielen und mit klärenden Worten die Situation schilderte, bekräftigte Dohr die Veranstaltung als positives Signal für Bad St. Leonhard und als unbezahlbare Werbung für den Ort.
Am Schluss verkündete Caputa noch, dass die Heilige Maria ihm mitgeteilt habe, am 23. Oktober wieder nach Bad St. Leonhard zu kommen...
....da ist nichts dran. Marienerscheinung treten häufig in Ortschaften auf, die finanziell mächtig angeschlagen sind. Marienverehrende Touristen sind da herzlich willkommen. Da wird man halt mal kreativ.
....an dieser Marienerscheinungen sieht man gut die Motivation, die manche Menschen (Seher) dazu bringen kann, sich solche "Visionen" auszudenken. Man wird plötzlich zu einer wichtigen Person. Man erringt Aufmerksamkeit. Man bricht aus dem Alltag aus und erlebt etwas Aufregendes.
MegaTrotzkopf 3 months ago
Ein sehr guter Bericht. Allerdings wäre es wünschenswert, wenn der Sprecher seine Sprechgeschwindigkeit halbieren würde und deutlicher sprechen.
backbone00 7 months ago