Der Franziskaner Johannes Bahlmann lebt in São Paulo, einer wuchernden Megastadt, geprägt von der extremen Kluft zwischen Armut und Reichtum. „Doch die sozialen Probleme haben sich zusehends von der Peripherie ins Zentrum verlagert. Daher mussten wir mit unserer Großstadtpastoral neue Wege suchen." Spiritualität und Solidarität mit den Armen mit den verbinden die Franziskaner mit den gesellschaftlichen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts. „Wichtiger als Almosen zu verteilen ist es, für die Armen eine Lebensperspektive zu schaffen." So ermöglicht ein Recyclingprojekt 350 obdachlosen Papiersammlern die Wiedereingliederung in die Gesellschaft. „Für eine nachhaltige Entwicklung ist professionelle Hilfe erforderlich."
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