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Johann Wolfgang von Goethe "Heidenröslein"

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Uploaded by on Jun 28, 2008

oft gelernt, gern vergessen und dabei doch so schön.
Rezitation: Doris Wolters

Vergleichsrezitation: Fritz Stavenhagen
http://www.deutschelyrik.de
Link: http://www.youtube.com/watch?v=tRDJ5rkOwZU

Sah ein Knab' ein Röslein stehn,
Röslein auf der Heiden,
War so jung und morgenschön,
Lief er schnell es nah zu sehn,
Sah's mit vielen Freuden.
Röslein, Röslein, Röslein roth,
Röslein auf der Heiden.

Knabe sprach: ich breche dich,
Röslein auf der Heiden!
Röslein sprach: ich steche dich,
Daß du ewig denkst an mich,
Und ich will's nicht leiden.
Röslein, Röslein, Röslein roth,
Röslein auf der Heiden.

Und der wilde Knabe brach
Röslein auf der Heiden;
Röslein wehrte sich und stach,
Half ihr doch kein Weh und Ach,
Mußte es eben leiden.
Röslein, Röslein, Röslein roth,
Röslein auf der Heiden.

Bilder:
(in der Reihenfolge ihres Erscheinens im Video)
Feuerbach, Anselm -- Blumenmädchen
Bracht, Eugen - Schafstall in der Heide
Rops, Félicien - Die schönste Liebe des Don Juan
Klinger, Max -- Abend
Gogh, Vincent Willem van - Hütte in der Heide
Ancher, Anna - Per Bollerhus mit Reisigbündel in der Heide
Klinger, Max - Opus X, »Eine Liebe«
Segantini, Giovanni - Die Liebe ist die Quelle des Lebens
Klinger, Max - Opus X, »Eine Liebe«, Neue Träume vom Glück
Klimt, Gustav - Die Liebe
Rops, Félicien - Der Markt der Liebe
Seekatz, Johann Conrad: Die Familie Goethe in Schäfertracht

Category:

Entertainment

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Uploader Comments (wortlover)

  • Um das deutlicher zu machen, werde ich jetzt eine andere RTezitaion erstellen und hochladen. Dann könnt ihr darüber diskutieren, wer den "besseren" Ton trifft, Also die Aussage, die Du Breaker2477 machst, am Besten darstellt. Also, ich mach mich an die Arbeit.

  • 2.ausserdem soll dieses gedicht beleuchten das es keinen unterschied macht ob man NUR eine rose *tötet* oder ein menschliches wesen.beide leben.eine rose mit teilweise abgehacktem stiel in unserer vase macht uns glücklich,aber ein mensch mit abgehackten beinen nicht-...

  • Das ist jetzt hier eine "Begriffsdiskussion", die habe ich hier nicht beabsichtigt. Ich möchte schon wissen wie die jeweilige Rezitation begriffen wird. Aus dieser Sicht hat 00Dega00 nur seine Meinung kund getan. Das ist auch gewünscht.

  • billig

  • was ist an dem Gedicht, an dem Vortrag "billig"? Die Aussage ist eher schwach und beseelt von Unverständnis(?). Erklär bitte was an dem Vortrag "billig" ist.

  • das kann ich verstehen. Danke für Deine Meinung.

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All Comments (21)

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  • @GartenzwergOfDeath quatsch. jeder versteht halt was er will. für mich geht es um "besitzdenken" man muß die die rose nicht brechen. man muß eine dame nicht "besitzen" um sich an ihr zu erfreuen. das gilt übrigends für jegliches.

  • Knabe sprach, ich schnacksle dich...

  • Vergewaltigung, Leute, nichts anderes, nur halt mal "durch die Blume gesprochen".

    aber zu früh um Lyrik zu erklären; denkt mal drüber nach.

  • @schusterlehrling Deshalb heisst eine Metapher ja Metapher. Sie ERSETZT einen Begriff (mä) durch einen anderen (rö).wer so blöde ist, anzunehmen, in dem Gedicht ginge es um abgeschnittene rosenstiele, dem ist wirklich nicht mehr zu helfen. Da steht "brach". Durch die V. bricht der Knabe den Willen des Mädchens. Nebenbei, wenn es hier wirklich nur um blumen und Umweltsünder ginge, würden die beiden sich nicht unterhalten! Und wer jetzt sagt, das gehöre zum Gedicht, Metaphern gehörn auch dazu!

  • @mgah Natürlich gibt es junge Triebe und junge Pflanzen. Und warum willst Du "ein Bild" sehen, dass gar nicht da ist. Wo ist da ein Mädchen? Es geht um eine Blume, die gepflückt wird. Von einem Jungen. Hätte auch ein Mädchen sein können, wie im Heidi-Vorspann. Ist es aber nicht. Also kein Mädchen. Eine Rose. Ein Junge. Rose =Schöhnheit Junge pflückt die Rose weil sie schön ist, auch wenn sie sticht. Die Schönheit ist eben vergänglich.
  • 1. Eine Parabel ist eine Erzählung mit Bild und Sachebene. Die Rose ist ganz sicher keine Erzählung, sondern eine Metapher.

    2. Die Rose wird als "jung" bezeichnet (im Zusammenhang mit einer Pflanze unpassend) und der Knabe muss ewig leiden (von einem Dornenstich?).

    Das ganze ist doch grade vor dem historischen (und persönlichen) Hintergrund Goethes recht eindeutig. Lies dir doch mal ein paar Interpretationen des Gedichtes durch.

  • Verwechsele bitte nicht Methaphern mit Parabeln.

    Es wird wird durch DEINE Phantasie eine Rose zum Mädchen.

    Aber in dem Gedicht ist in der Metahper (Dem Bild) nicht die Rede von einem Mädchen.

    Das "denkst" Du Dir nur hinein.

    Es ist eine Rose.

    Eine Rose ist eine Rose ist eine Rose...

  • tut mir leid ich habe mich natürlich geirrt. wie konnte ich nur annehmen goethe verwende metaphern?!

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