Winkend präsentierte sich die Königsfamilie bei der Parade am niederländischen Nationalfeiertag - dann der Schock: Ein Autofahrer rast in die Menge, tötet fünf Menschen und verletzt 12 weitere. Der selbst lebensgefährlich verletzte 38-Jährige erklärte, dass er einen Anschlag auf die Monarchin verüben wollte.
Apeldoorn - Die Erschütterung ist ihr deutlich anzumerken, als sich Königin Beatrix nach dem tragischen Zwischenfall in einer Fernsehansprache an ihr Land wendet: "Was als ein wunderschöner Tag begann, endete in einem fürchterlichen Drama, das uns zutiefst geschockt hat. Menschen, die in der Nähe standen oder die im Fernsehen gesehen haben, was geschehen ist, alle, die das miterlebt haben, sind erschüttert und fassungslos. Wir sind sprachlos, dass etwas derartig Entsetzliches passieren konnte. Meine Familie, ich, aber ich denke auch alle im Land, fühlen von ganzem Herzen mit den Opfern, mit ihren Familien und Freunden und mit allen, die durch dieses Unglück tief getroffen wurden."
Vor den Augen der Monarchin hatte bei der Parade zum Königinnentag in Apeldoorn ein schwarzer Pkw des Typs Suzuki Swift mehrere Absperrungen durchbrochen und war in die Menge gerast, die auf die Königsfamilie wartete. Vier Menschen starben unmittelbar nach der Tat, einer erlag am Abend seinen schweren Verletzungen. Bei dem Vorfall wurden weitere sieben Menschen schwer und fünf leicht verletzt.
Die Königsfamilie stand im Augenblick des Attentats im offenen Bus, ließ sich durch die Straßen der 155.000-Einwohner-Stadt Apeldoorn chauffieren, zum Schloss Het Loo, und winkte Tausenden ausgelassen feiernden Menschen zu.
Der Fahrer des Wagens handelte offenbar bewusst, wie ein Justizsprecher mitteilte.Um einen Terroranschlag habe es sich aber offenbar nicht gehandelt. Der 38 Jahre alte Fahrer, ein Niederländer, wurde selbst schwer verletzt und in einem Krankenhaus operiert. Sein Zustand sei kritisch, teilte die Polizei mit. Unmittelbar nach der Bluttat sagte er, dass die königliche Familie sein eigentliches Ziel gewesen sei. Das teilte die Staatsanwaltschaft am Abend bei einer Pressekonferenz mit.
Möglicherweise war es die Tat eines Verzweifelten: Der Halter des Kleinwagens habe seinen Job verloren und sei nicht mehr in der Lage gewesen, seine Miete zu bezahlen, berichtete die niederländische Nachrichtenagentur ANP. Es sei jedoch unklar, ob Fahrzeughalter und Fahrer des Wagens identisch seien.Wie der Wagen durch die Absperrungen kommen konnte, war noch unklar. Das Unfallfahrzeug schien schon beschädigt zu sein, als es in die Menge fuhr und schließlich an einem Denkmal zum Stillstand kam. Der Fahrer des Wagens wurde von der Polizei zu einem Krankenwagen gebracht. Der Täter verstarb am 01.05.02009 im Krankenhaus infolge seiner schweren Verletzungen.
der polizist auf dem fahrrad direkt am denkmal hat richtig schwein gehabt.....
PengZeng 2 years ago 13
was ist nur mit dieser welt los ....
FanatiCProduction 2 years ago 11