Michaela Moser über Bedürftigkeit

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Uploaded by on Oct 11, 2009

Philosophisch-politisches Küchengespräch: Antje Schrupp befragt Michaela Moser

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All Comments (5)

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  • was fuer ein schoener monolog - "gefaellt mir"^^

  • Das Bestreben eines Kindes ist nicht, in Abhängigkeit zu verharren, sondern sich von seinen Eltern zu emanzipieren. Verweigert man dies im Lauf der Erziehung, kommt es zu allfälligen, seelischen Störungen. Was fehlt, ist die Reflektion der Gier und des Umgangs damit (s. Calvinismus). Sind Emanzipation und der Vertreibung aus dem kindlichen Paradies der Versorgtheit die Ursache allen Übels? Oder die Verweigerung dieser Emanzipation durch Tradition und Religion?

  • Direkte Folge Ihres Postulats wäre früher oder später die Selbst-Definition des Menschen in seiner Bedürftigkeit und Abhängigkeit ggü. Gott. Und damit wäre ihre Medizin nichts anderes als Schnaps gegen Alkoholismus. Sowohl in den absolut diesseitsbezogenen USA, China, Rußland etc., als auch in den Gottesstaaten des nahen und mittleren Ostens.

  • Sehr interessante Real Philosophie über Bedürftigkeit im Konsens mit bezahltem Leben in einem erfrischenden Küchenmonolog. Der gesellschaftlichen Bedürftigkeit zu entkommen, dürfte alsbald nur noch sehr schwer zu realisieren sein. Hoffentlich folgen weitere philosophisch - politische Küchengespräche.

  • Du sprichst mir aus dem Herzen.

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