Kiss me, Kate an der Komischen Oper

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Uploaded by on Jun 3, 2008

Wenn sich im Theater Rolle und Privates vermischen, kommt es meist zu Komplikationen. In Cole Porters »Kiss me, Kate« enden diese zwar nicht so tödlich wie in Leoncavallos Bajazzo, doch durchaus schmerzhaft: Immerhin kann Lilli, die Kate des Stücks im Stück, ihre Rolle wegen der Blessuren, die sie sich in einer mit privatem Eifer angereicherten Bühnenprügelei zugezogen hat, nicht so spielen wie geplant. Diese und ähnliche Katastrophen gilt es zu meistern. Dazu kommen einige der schönsten Theaterklischees: Vom promisken Ensemble über Spiel- und Trunksucht bis hin zur Verwicklung in Ganovengeschäfte ist alles dabei.
In der Musik des 20. Jahrhunderts, das sich auch im Bereich der Kultur durchaus als »amerikanisches Jahrhundert« bezeichnen lässt, finden sich zwei originäre amerikanische Neuerungen: der »popular song« und -- mit ihm verwandt -- das Genre Musical. Keine andere Form des Musiktheaters hat sich in vergleichbarer Weise in den vergangenen Jahrzehnten durchgesetzt und auch, oder: vor allem, ökonomische Erfolge gefeiert. Cole Porters 1948 uraufgeführtes Musical »Kiss me, Kate« geriet nicht nur zu einem der größten Broadway-Erfolge aller Zeiten, sondern auch zu einem der grundlegenden Stücke des Genres -- und es enthält mit Wunderbar oder Too darn hot einige der bekanntesten Porter-Songs überhaupt. Dass es unter der vermeintlich glatten Oberfläche des Unterhaltsamen durchaus verborgene Tiefen und Fährnisse gibt, wird Barrie Kosky beweisen -- nicht ohne die temporeichen Seiten der Backstage Comedy voll auszukosten.

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Music

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  • hìhï_passt_hîér_nêt_reìn_åba_ï­ch_bíñ_sô_êîñsâm_wìll_jèmänd_m­ìt_mîâ_schréïbèn

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All Comments (3)

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  • ... eine der witzigsten und besten Musical-Inszenierungen die ich je gesehen habe 10 stars!!!!!

  • This is the worst "Kiss Me, Kate" production I have ever seen. Barrie Kosky shamelessly abuses the play in order to create a tasteless gay parade. The charm and the wit of this musical don't work anymore and the love story between Lilli and Fred doesn't work at all. Of course you can modernize "Kiss Me, Kate" in a way that makes sense; but as a matter of fact, the cowboy setting in the Shakespeare parts doesn't make sense at all, maybe apart from satisfying gay fantasies.

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