Harald Schmidt - Heidegger Sketch

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Uploaded by on Jan 14, 2007

German TV satirist Harald Schmidt in a sketch incorporating writings by German philosopher Martin Heidegger.

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Top Comments

  • Hey, das muss man mit Humor nehmen.Abgesehen davon ist das doch genau, was Schmidt gemacht hat: Er hat Heidegger vorgelesen. ^^

  • Das 'In-der-Welt-Sein' - in diesem/r Falle der Philosph im Männerwohnheim macht ja grade den komischen - fast schon surrealen und doch irgendwie sehr realen, scheinbaren Kontrast. Weltferne Sprechblasen from the gutter. Greetz from Absurdistan. Die Pythons haben's auch gemacht.

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All Comments (33)

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  • Wenn man seinen Worten glauben schenkt : " Was hat der zweite Weltkrieg eigentlich entschieden, um von seinen furchtbaren Folgen für unser Vaterland, im besonderen vom Riß durch seine Mitte, zu schweigen?" , Ich meine der Riß durch die Mitte, sei der Riß durch das Volk, was dann ja nicht großartig falsch zu verstehen ist.

  • das ist eine berühmte stelle, die schreiber des sketches wussten also, was sie taten

  • unverstand ist des arbeitenden geistes lohn

  • @DavidKuhn83

    soweit ich informiert bin hat sich Heidegger eine Reformation der Universität (des Denkens; Zurückgehen auf Parmenides) gewünscht und sah dann die Möglichkeit zur Erneuerung mit den Nazis gegeben. Später hat er sich davon auch distanziert. Das Thema ist aber immer noch umstritten. Ob es unbedingt Pflicht war vermag ich nicht zu beurteilen. Ich persönlich kann bei Heidegger auch keinen Faschismus finde, aber ich habe mich auch nicht intensiv mit der Frage beschäftigt.

  • @transfixedtornado dazu muss ich mal was sagen.

    Bei der Direktoratsrede Heideggers verabschiedet er sich mit einem Sieg Heil.

    Warum hat er das gemacht ? nun weil es damals pflicht war.

    Genauso wie es Pflicht ist zu Klatschen wenn auf Harald Schmits Aplausschild Applaus aufleuchtet.

    Ich setze mich erst seit ungefähr 1 Stunde mit Heideker auseinander aber ich glaube nicht das er jemals was gutes über das handeln der Nazis gesagt hat sondern es aus selbstschutz nur mit ..denkt euch den Rest..

  • @scardanelli1685 Ich finde H.'s Philosophie definitiv nicht "rechts-durchsäucht", aber er war persönlich wohl doch in eine Nazi-Karriere verwickelt.

    Was man ihm philosophisch eher vorhalten kann ist daß er versucht ein "absolutes" Gebäude aufzubauen und das nicht nur mit sprachlich-denkerischen Argumenten, sondern auch machmal mit scheinbar bloßen Wortspielen.

    Trotzdem eine Riesenleistung und definitiv lesbar.

    Anyway... nichts gegen H.! :) Viel Spaß noch + viele Grüße, TFT

  • @scardanelli1685 Moment mal! :) Idiot? Nö/im Gegenteil: jeder sollte Heidegger lesen, es eröffnet eine neue Perspektive auf das eigene Leben.

    H. ist sowas wie ein "guter Sartre" weil er eben nicht dir große Gleichgültigkeit der Welt beklagt sondern erstmal die Verantwortlichkeiten des Daseins analysiert.

    Nur einzelne Begriffe finde ich etwas gefählrich-e.g. die absolute Instanz des "Gewissens" - das ist ja wie wir seit dem 3.Reich Wissen einfach doch recht manipulierbar.

  • @transfixedtornado Aber es wäre ja schon seltsam, wenn ein Denker den konformen Massenmenschen, der durch und durch "Man" ist, idealisieren würde, oder? ;-) Das hätte auch Adorno nicht getan, der zwar mit ganz anderen Kategorien und Utopien gearbeitet hat, aber in der Kritik der Technisierung & des Konformismus, also in der Sache, oft gar nicht so weit von Heidegger weg war. Dass war auch "man" sind, ist normal, wenn wir es fast nur noch sind (Massenmedien, Massendenke), wirds problematisch

  • @transfixedtornado --- Übrigens möchte ich nebenbei mal klarstellen, dass ich "Sein und Zeit" auch nicht in Bausch und Bogen nur toll finde und schon gar nicht Heidegger im Ganzen - aber diese einfache Art (nicht von dir) ihn hier als "Idiot" oder "Nazi" abzutun, ist einfach zu billig ... ich habe beim Lesen von Sein und Zeit zwichen Erhellungen und Unverständnis, zwischen Faszination und Abscheu geschwankt ... naja, klar ist ein wenig Wertung dabei

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