Das Endlager für radioaktive Abfälle Morsleben (ERAM), ein ehemaliges Salzbergwerk, befindet sich in Sachsen-Anhalt, 30 km von der Hauptstadt Magdeburg entfernt. Dort wurden bis 1998 sowohl durch die DDR als auch die BRD riesige Mengen radioaktiver Abfälle eingelagert, obwohl der Salzstock nie den Kriterien der BRD für ein Endlager entsprochen hat.
Nun plant die Bundesregierung, den Salzstock unwiderruflich mit Salzbeton zu versiegeln und den radioaktiven Müll ohne Rückholmöglichkeit zu begraben. Doch der Salzstock ist einsturzgefährdet. Wasserzuflüsse können das Salzbergwerk absaufen lassen und Radioaktivität ins Grundwasser oder an die Oberfläche transportieren.
Eine legale Verstrahlung der Bevölkerung und der Natur wird -- früher oder später -- in Kauf genommen! Deutschland ist dabei, ein Endlager zu akzeptieren, dessen Sicherheitsmängel ausreichend bekannt sind!
Setzt sich die Bundesregierung durch, wird aus Morsleben ein Präzedenzfall: Die weltweite erste Stilllegung eines atomaren Endlagers!
wie schlecht^^- ist nicht mal in morsleben. vor unserm endlager wäre das ausdrucksstärker gewesen!
morslebener 3 days ago