Entstehung des Lebens - Abiogenese
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Die Argumente gegen die gemeinsame Abstammung von Menschen und Schimpansen sind schwach. Was die unterschiedliche Anzahl von Chromosomen angeht: Auf Madeira leben Mäuse mit 22 bis 30 Chromosomen, obwohl sie erst im 15. Jahrhundert eingeschleppt wurden. Vermehrung mit Änderung der Chromosomenzahl ist also möglich. Zudem ist das menschliche Chromosom 2 deutlich als Fusion zu erkennen.
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Ich habe irgendwo in Teil 4 von "Evolutionsbetrug" abgebrochen. HakanKurt18 hat übrigens meine Kommentare blockiert, um ungestört solche Halbwahrheiten und Fehlinformationen verbreiten zu können.
Weißt du, dass führende Kreationisten sich nicht einig sind, ob sie Schädel von Homo habilis als Affe oder als Mensch einordnen sollen, und dass das Schädelvolumen von Homo erectus mit der Zeit zunahm?
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In meinem Filmchen "Evolutionsbeweis durch endogene Retroviren" habe ich gezeigt, dass Menschen und Schimpansen gemeinsame Vorfahren haben. Das ist völlig unabhängig von der Entstehung der ersten Zelle. In der ersten Auflage von "Origin of Species" hatte Darwin das erste Lebewesen noch Gott zugeschrieben. Das tat der Deszendenztheorie sowie den Mechanismen Mutation und Selektion keinen Abbruch.
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@kereng5 Die Abiogenese ist integrativer Bestandteil der Evolutionstheorie, sie gehört zu dem gesamten Gedankengebäude mit dazu. Darwin ist in seinem Buch ebenfalls auf die "Ursuppe" und die daraus resultierende Abiogenese eingegangen. Wer Gott wegerklären will, der muss die Entstehung der ersten Zelle erklären können - und das kann niemand.
Teil 2
Ohne DNA keine Selbsripliktion aber ohne Selbsriplikation keine natürliche Selektion,
somit kann man die natürliche Selektion nicht zur Erklärung der Entstehung der DNA heranziehen,
ohne die Existenz dessen vorauszusetzen was eigentlich zur Erklären ist.
rockbandsana 1 week ago
@rockbandsana (Fortsetzung der Antwort zu Teil 1)
So ein Vesikel mit einem Doppelstrang drin (ohne besondere Reihenfolge) ist schon zur Replikation fähig, ohne dass vorher eine Selektion stattgefunden hat. Allerdings ist die Replikation ungenau und klappt nur unter günstigen Bedingungen (Temperaturwechsel). Einige Doppelstränge begünstigen die Replikation, und hier setzt die Selektion ein.
Die Vermehrung von Vesikeln mit Polymeren drin wurde im Labor nachvollzogen.
kereng5 1 week ago
Teil 1
Per Difinition kann die natürliche Selektion nicht schon vor der Existens der ersten lebenden Zelle
gewirkt haben, denn sie kann nur auf Organismen wirken, die sich selbst vervielfältigen können.
Also auf Zellen mit Hilfe ihrer DNA ihre genetischen Veränderungen weitergeben.
rockbandsana 1 week ago
@rockbandsana
"Leben" ist nicht verbindlich definiert. Der Konsens ist anscheinend, dass dazu DNA nötig ist. Vor dem DNA-Leben hat es eine RNA-Welt gegeben, in der die Mechanismen Vererbung, Mutation und Selektion schon wirkten.
Sieh dir mal den Film an, den du kommentierst. Es beginnt mit einem Fettsäurevesikel, wie es sich spontan bildet - ohne Selektion. Darin befinden sich Polymere. Auch das kann zufällig passieren - ohne Selektion.
(weiter unter deinem Teil 2)
kereng5 1 week ago
Bitte mal die Videos "Evolutionsbetrug - Die Wahrheit über Herkunft des Menschen"anschauen!!!
rockbandsana 1 week ago
@rockbandsana
In "Evolutionsbetrug" wird zugegeben, dass die Australopithecinen Eigenschaften des Menschen und anderer Affen aufweisen. Wieso sollen sie als Zwischenform nicht infrage kommen? Weil sie keine eindeutige gerade Linie bilden. Was für eine Logik! Wenn man anstatt einem direkten Weg zum Ziel ganz viele kurvenreiche zur Auswahl hat, stellt der Film es so dar, als gäbe es gar keine Verbindung.
kereng5 1 week ago