Joseph Beuys: "I like America and America likes Me" (Coyote) 2/4

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Uploaded by on Jan 7, 2012

Full version. "I like America and America likes Me" war eine Aktion des deutschen Künstlers Joseph Beuys, die vom 21. bis zum 25. Mai 1974 in der Galerie René Block in New York stattfand (Ausführliche Beschreibung auf deutsch weiter unten).

Wikipedia: Art historian Uwe Schneede considers this performance pivotal for the reception of German avantgarde art in the U.S.A., it paved the way for the recognition of Beuys' own work, but also that of contemporaries such as Lüpertz, Baselitz, Kiefer and many others in the 1980s. In May 1974 Beuys flew to New York and was taken by ambulance to the site of the performance, a room in the René Block Gallery on East Broadway. Beuys lay on the ambulance stretcher swathed in felt. He shared this room with a wild coyote, for eight hours over three days. At times he stood, wrapped in a thick, grey blanket of felt, leaning on a large shepherd's staff. At times he lay on the straw, at times he watched the coyote as the coyote watched him and cautiously circled the man, or shredded the blanket to pieces, and at times he engaged in symbolic gestures, such as striking a large triangle or tossing his leather gloves to the animal; the performance continuously shifted between elements that were required by the realities of the situation, and elements that had purely symbolic character. At the end of the three days, Beuys hugged the coyote that had grown quite tolerant of him, and was taken to the airport. Again he rode in a veiled ambulance, leaving America without having set foot on its ground. As Beuys later explained: 'I wanted to isolate myself, insulate myself, see nothing of America other than the coyote."

Die Aktion begann mit dem Abflug in Düsseldorf und endete mit der Ankunft in Düsseldorf. Am John F. Kennedy Airport angekommen, ließ sich Beuys komplett in Filz einwickeln, weil, wie er sagte, „er nichts von Amerika sehen und von der Außenwelt isoliert sein wolle". Anschließend wurde er von einem Ambulanzwagen in die Galerie gefahren, wo er in einem Raum der Galerie mehrere Tage mit einem Kojoten namens „Little John" verbringen wollte. Bei der Aktion spielte Beuys mit dem Koyoten, ließ sich, verkleidet wie ein Schäfer mit Hirtenstock und Filzumhang, den Mantel von dem Tier herunterreißen und stapelte während der Aktion die Ausgaben der Tageszeitung Wall Street Journal. Das ausgelegte Stroh, vorgesehen für den Koyoten, wurde nicht angenommen. Das Tier machte es sich lieber auf den Zeitungen gemütlich, wobei es ab und an auf dieselben pinkelte. Für Beuys blieben nur noch das Stroh, die Filzbahnen, der besagte Hirtenstock und eine Triangel, die er hin und wieder betätigte. Der anfangs aggressiv-verängstigte Koyote gewann während der Aktion zunehmend an Vertrauen, so dass sich eine Beziehung zwischen Mensch und Tier aufbaute. Zum Abschied drückte Beuys den Präriewolf an sich und verstreute das Stroh, auf dem sich die beiden das Lager geteilt hatten, im Raum. Anschließend ließ sich der Künstler erneut in Filz einwickeln und wurde im Ambulanzwagen zum Flughafen zurückgebracht, ohne dass er auch nur einen einzigen Blick auf Amerika geworfen hatte - mit Ausnahme des Kojoten, der Ausgaben des Wall Street Journals und des Galerieraums (Wikipedia).

Joseph Beuys äußerte sich dazu so: „Warum ich mit Tieren arbeite, um unsichtbare Kräfte auszudrücken? - Sie können diese Energien sehr deutlich machen, wenn Sie ein anderes, längst vergessenes Reich betreten, indem unermeßliche Kräfte als große Persönlichkeiten überleben. Und wenn ich versuche, mit diesen spirituellen Wesen in ihrer Gesamtheit wie mit Tieren zu sprechen, wirft das die Frage auf, ob nicht jeder mit höheren Wesen, diesen Geistwesen und Gottheiten sprechen kann [...] Das Chakra des Kojoten ist so mächtig, dass es kein Mensch versteht oder was es für die Zukunft der Menschheit bedeutet. [...] Ich glaube, ich hatte Kontakt mit dem psychologisch wunden Punkt der USA: Der Verteilung der Energien: Das amerikanische Trauma mit den Indianern, dem ‚Roten Mann'. Man könnte sagen, dass noch eine Rechnung mit dem Kojoten zu begleichen ist, erst dann ist dieses Trauma vorbei."

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  • Unfortunately, this won't download properly :( codec missing, but the others are ok

  • ... und über diesen scheis muss ich schulaufgabe schreiben -.- leck mich

  • Fantastic! One of my favorite Beuys pieces - where can i get this footage? - PLEASE DON;T TAKE IT DOWN!

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