In einem Brief an seine Verlobte Wilhelmine von Zenge vom 3. 9. 1800, früh 5 Uhr (und 4. 9.) schrieb Heinrich von Kleist: "Kein Schlaf kam in den ersten Stunden auf meine Augen. Die Natur und meine brennende Pfeife erhielten mich wach. Mein Auge wich nicht vom Monde. Ich dachte an Dich, und suchte den Punkt im Monde, auf welchem vielleicht Dein Auge ruhte, und maß in Gedanken den Winkel den unsre Blicke im Monde machten, und träumte mich zurück auf der Linie Deines Blickes, um so Dich zu finden, bis ich Dich endlich wirklich im Traume fand."(Auszug, Quelle: http://www.kleist.org/briefe/018.htm)
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