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Albert Einstein-Relativitätstheorie 1/3

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Uploaded by on Nov 24, 2009

Die Relativitätstheorie befasst sich mit der Struktur von Raum und Zeit sowie mit dem Wesen der Gravitation. Sie besteht aus zwei maßgeblich von Albert Einstein geschaffenen physikalischen Theorien, der 1905 veröffentlichten speziellen Relativitätstheorie und der 1916 abgeschlossenen allgemeinen Relativitätstheorie. Die spezielle Relativitätstheorie beschreibt das Verhalten von Raum und Zeit aus der Sicht von Beobachtern, die sich relativ zueinander bewegen, und die damit verbundenen Phänomene. Darauf aufbauend führt die allgemeine Relativitätstheorie die Gravitation auf eine Krümmung von Raum und Zeit zurück, die unter anderem durch die beteiligten Massen verursacht wird.
In diesem Artikel werden die grundlegenden Strukturen und Phänomene lediglich zusammenfassend aufgeführt. Für Erläuterungen und Details siehe die Artikel spezielle Relativitätstheorie und allgemeine Relativitätstheorie sowie die Verweise im Text. Zum Begriff der Relativität als solchem siehe Relativität.

Die Relativitätstheorie hat das Verständnis von Raum und Zeit revolutioniert und Naturzusammenhänge aufgedeckt, die sich der anschaulichen Vorstellung entziehen. Die betreffenden Vorgänge und Eigenschaften lassen sich jedoch mathematisch präzise beschreiben und sind experimentell bestens bestätigt.
Die Relativitätstheorie stellt eine der beiden Säulen des Theoriengebäudes der Physik dar. Die Vereinigung mit der Quantentheorie, die die zweite Säule repräsentiert, ist bisher nicht vollständig gelungen und zählt zu den größten Herausforderungen der physikalischen Grundlagenforschung. Beide Theorien enthalten ihren Vorgänger, die newtonsche Physik, als Grenzfall und erfüllen damit das sogenannte Korrespondenzprinzip.
Das heutige Standardmodell der Physik beruht auf der Vereinigung der speziellen Relativitätstheorie mit der Quantentheorie in den relativistischen Quantenfeldtheorien. Eine Quantentheorie, die auch die allgemeine Relativitätstheorie berücksichtigt, bezeichnet man als Quantengravitation.

Die neue Sichtweise der Relativitätstheorie bezüglich Raum und Zeit erregte nach ihrer Entdeckung auch in der Allgemeinheit Aufsehen. Einstein wurde zur Berühmtheit und die Relativitätstheorie erfuhr ein erhebliches Medienecho. Verkürzt auf den Spruch alles ist relativ wurde sie zuweilen in die Nähe eines philosophischen Relativismus gerückt.
Kritik an der Relativitätstheorie speiste sich aus verschiedenen Quellen, wie Unverständnis, Ablehnung der fortschreitenden Mathematisierung der Physik und teilweise auch Ressentiments gegen Einsteins jüdische Abstammung. Ab den 1920er Jahren versuchten in Deutschland einige wenige offen antisemitische Physiker, namentlich die Nobelpreisträger Philipp Lenard und Johannes Stark, der Relativitätstheorie eine deutsche Physik entgegenzusetzen. Wenige Jahre nach der nationalsozialistischen Machtergreifung ging Stark mit einem Artikel in der SS-Zeitung Das Schwarze Korps vom 15. Juli 1937 gegen die im Land verbliebenen Anhänger der Relativitäts- und Quantentheorie in die Offensive. Unter anderem denunzierte er Werner Heisenberg und Max Planck als weiße Juden. Heisenberg wandte sich direkt an Himmler und erreichte seine volle Rehabilitierung; nicht zuletzt mit Blick auf die Bedürfnisse der Rüstungsentwicklung blieb die Relativitätstheorie erlaubt.
Auch viele führende Vertreter der hergebrachten klassischen Physik lehnten Einsteins Relativitätstheorie ab, darunter Lorentz und Poincaré selbst und auch Experimentalphysiker wie Michelson.

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Uploader Comments (meymun3)

  • Um die Lichtgeschwindigkeit zu messen haben Astronauten Spiegel auf dem Befestigt. Auf der Erde beschiest man den Spiegel mit einem Laserstrahl.

    Dann misst man die Zeit die der lichtrahl der lasers braucht von der Erde zum Mond und zurück. Ich hoffe ich konnte es gut erklären

Top Comments

  • warum sind solche guten filme immer in so einer mieserablen qualität

  • Wenn die Geschwindigkeit eines Körpers gleich Lichtgeschwindigkeit ist, müsste die Zeit für den Körper eigentlich stehen bleiben. Wenn die Geschwindigkeit des Körpers größer als Lichtgeschwindigkeit ist, so müsste die Zeit für den Körper rückwärts ablaufen.

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All Comments (37)

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  • @toubler Weil die Uploader keinen dunst von encoden haben

  • @TASeditor 2ter Teil ;)

    D.h., wenn eine Sekunde fuer dich im Raumschiff ablaeuft, dann ist unendlich viel Zeit bei einem Beobachter auf der Erde abgelaufen. Oder wenn ein Beobachter auf der Erde in dein Raumschiff schaut und auf deine Bord-Uhr schaut dann laeuft die Zeit darauf nicht ab.

    Und hier nochmal der mathematische Beweis:

    T = T0 / sqrt(1-(v^2/c^2))

    Wo T die Zeitdilatation, T0 die Zeit ist die Eigenzeit

    v^2 ist deine Geschwindigketi (variabel)

    c^2 ist die Lichtgeschwinigkeit

  • @TASeditor Nein, dies ist leider nicht ganz richtig.Wenn du in einem Raumschiff bist welches mit der Lichtegschwindigkeit fliegt, dann ist die Zeit fuer dich immer konstant.

    Es ist eigentlich egal mit welcher Geschwindigkeit du fliegst, fuer DICH bleibt die Zeit immer konstant.

    Wenn du jetzt in dem Raumschiff bist und ein externer Beobachter schaut in dein Raumschiff, dann sieht dieser Beobachter dass deine Zeit stehen geblieben ist.

  • habe den in der Schule geguckt. Echt guter Film! Es erklärt es besser als es irgendein Lehrer erklären könnte

  • lool ich bin blond

  • eyy der film hat mir die augen geöffnet thx fürs hochladen

  • Das Video ist falsch, von der Erde aus gesehen, vergeht die Zeit im bewegten Raumschiff LANGSAMER, folglich muss aus sicht der Raumfahrer die Zeit auf Erde-Mond schneller vergehen, vom Raumschiff aus gesehen blitzt der Lichtstrahl also schneller hin und her.

  • @C4lcul4t0r das ist mir doch bewusst, ich hatte für meine theorie nur einen theoretischen idealfall geschaffen.

  • @TASeditor Ein Körper kann aufgrund der Trägheit seiner eigenen Masse niemals genau Lichtgeschwindigkeit, geschweigedenn eine Geschwindigkeit größer der Lichtgeschwindigkeit erreichen.

    Dies geht auch auf Einsteins Relativitätstheorie zurück, nennt sich "relativistische Massenzunahme" und wird im dritten Teil erklärt.

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