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Uploaded by on Jul 21, 2009

Auszug aus Bericht vom IKZ auf derwesten.de:

Die Feuerwehr vermutet den Weka-Mitarbeiter nach den Angaben seines Kollegen, der sich rechtzeitig ins Freie retten konnte, noch in dem Gebäude. "Wenn er tatsächlich noch da drin ist, hat er keine Überlebenschance", sagte Feuerwehrsprecher Detlef Rutsch. Denn immer wieder kommt es zu weiteren gewaltigen Explosionen. Eine Stunde nach Beginn des Feuers halten auch die drei großen Weka-Außentanks mit Lösemitteln der Hitze nicht mehr stand. Innerhalb von 18 Minuten explodieren sie nacheinander, die Flammen schlagen bis zu 100 Meter in die Höhe. Der Feuerschein ist dabei sogar in der Iserlohner Innenstadt wahrzunehmen.

Auch ein benachbartes Wohnhaus ist nicht mehr zu retten. Die Blauröcke versuchten vergeblich, ein Übergreifen des Feuers auf die Armaturenfabrik Dornbracht zu verhindern. Deren Gebäude war bereits durch die erste Explosion stark beschädigt worden. "Das Dach einer Dornbracht-Halle brennt inzwischen", sagte Feuerwehrsprecher Rutsch gegen 3.15 Uhr. Auch zwei vor dem Gebäude auf der Straße parkende Autos haben durch die Brand-Temperaturen, die bei den Explosionen weit über 1000 Grad Celsius betrugen, Feuer gefangen. "Wir können jetzt nur noch versuchen, mit unseren Wasserwerfern von außen zu retten, was zu retten ist. Reinschicken können wir da niemanden mehr." Rund 200 Einsatzkräfte aus Iserlohn, Hemer und Menden sind inzwischen im Einsatz. Von weiteren Feuerwehren aus der Umgebung werden derzeit Tanklöschfahrzeuge angefordert, um die weitere Versorgung mit Löschwasser zu gewährleisten.

Ein gewaltiger schwarzer Rauchpilz steigt in den Nachthimmel auf und zieht südöstlich in Richtung Hemer-Landhausen und Menden. Die Feuerwehr bittet dringend darum, Fenster und Türen geschlossen zu halten und auf keinen Fall zur Brandstelle zu kommen.

Die Firma Weka betreibt die Destillation von verunreinigten Lösemitteln aus der Farben-, Lack- und Harzherstellung, die zum Beispiel in der Automobil-, der Möbel- und Pharmaindustrie verwendet werden. Das Unternehmen war bereits am 27. März 2002 Opfer eines Großfeuers geworden.

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News & Politics

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Top Comments

  • geiles_vïdeó_ích_weìss_dâss_pä­sst_ñïcht_híer_réïn_åbêr_îch_b­ïn_so_èìñsàm

  • naja echt Einsam heute wer ist bereit für bisl tel labern oda chat

see all

All Comments (212)

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  • wahnsinn, absolut beeindruckend, schaurig schön... hoffentlich bleibt mir in meiner ffw-zeit so ein hammer erspart...

  • ich wohne da und es war kustig :D:D

  • @RescueAngel2007

    Exact auf den Punkt gebracht !

  • Wegen dem Feuer hab ich keinen Job mehr!

    bei manchen Kommentaren geht mir echt die Hutschnur!

  • mein onkel arbeitet bei dornbracht. die sind ja auch zu 30 % abgebrannt.

  • In Iserlohn Sümmern ( Gewerbegebiet Rombrock).

    Direkt neben Armaturen Dormbracht.

  • Wo genau war diese Fabrik?

    Auf der straße etwa wo die ehem. Galvanik Color war?

    Weiss jemand was?

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