09:17 Uhr: Ausser für hohe Militärs ist die medizinische Versorgung in ganz Burma miserabel. 40% des Staatshaushalts gehen in den Militäretat, nur 3% werden in die Gesundheit der Bevölkerung investiert. Angesichts der wirtschaftlichen Krise Burma´s ist das ein trauriges Rinnsal. Aber selbst das kommt im Land der Karen nicht an. Im Gegenteil: den Menschen hier wird medizinische Versorgung kalkuliert verweigert, denn die Generäle wollen ihren Widerstand brechen. Entweder die Karen ergeben sich in das Schicksal Bürger zweiter Klasse zu sein, burmesische Namen anzunehmen, ihrer Kultur und Sprache abzuschwören oder sie werden ausgeräuchert, ausgehungert und von jeglicher Gesundheitsfürsorge abgeschnitten. Deshalb müssen sie sich selbst helfen. Das ist hier im Hinterland nicht so einfach.
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