Ron Athey ist Extremkünstler. Wenn er auftritt, fließt Blut und Gegenstände verschwinden in Körperöffnungen. Doch um plumpe Schockeffekte geht es dabei nicht. In seinen Arbeiten erforscht Athey Themen wie die Beziehung zwischen Begehren, Sexualität und traumatischen Erfahrungen. In seinen Performances spielt er mit SM-Aspekten um vorgefaßte Moralvorstellungen über den eigenen Körper in Bezug auf Männlichkeit und
religiöse Bilddeutungen zu aufzubrechen. // Redaktion: Christoph Sattler, Realisation: Wolfram Emter / im Auftrag der DFW, Deutsche Fernsehwerke GmbH.
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