Änderung der Bundeshymne - Walter Rosenkranz (FPÖ)

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Uploaded by on Dec 6, 2011

Strache: Freiheitliche gegen Verhunzung unserer österreichischen Bundeshymne!

Typisches doppeltes ÖVP-Spiel

In einer Einwendungsdebatte forderte FPÖ-Bundesparteiobmann HC Strache, die geplante Verhunzung der Bundeshymne an den Beginn der heutigen Nationalratssitzung zu stellen.

Die FPÖ sei entschieden gegen die absurde und lächerliche Änderung der Hymne und habe dies in den letzten Monaten auch entsprechend kommuniziert, betonte Strache. "Aber wir haben natürlich keinerlei Scheu, uns der Diskussion darüber zu stellen. Und wir sind der Meinung, dass die Öffentlichkeit von dieser Debatte Kenntnis erlangen sollte. Daher wollen wir, dass die Änderung der Bundeshymne heute als erster Tagesordnungspunkt verhandelt wird und nicht erst morgen zu später Stunde."

Es handle sich wieder einmal um das typische doppelte ÖVP-Spiel, erklärte Strache. Die Volkspartei, erfülle willfährig alle gesellschaftspolitischen Narreteien der linken Reichshälfte, schäme sich aber so sehr vor Ihren Mitgliedern und Wählern, dass sie die Debatten darüber möglichst versteckt abhalten wolle. "Deshalb fordern wir: Karten auf den Tisch! Diskutieren wir hier und jetzt über die "Töchtersöhne" und die "Jubelchöre"!" Eigentlich müssten ja auch die Roten und Grünen dafür sein, die Debatte vorzuziehen, da es ihnen ja offenbar so ein großes Herzensanliegen sei.

Die Hymnenänderung sei nur eine Alibiaktion, mit der man kaschieren wolle, dass in wesentlichen Bereichen der Gleichstellung nichts weiter gehe, so Strache. Diese ganze Diskussion zeige, dass es den angeblichen Frauenvertreterinnen von SPÖ, ÖVP, Grünen und BZÖ nicht im Geringsten um die wahren Probleme und Sorgen der Frauen in unserer Gesellschaft gehe. Bei dringenden Fragen wie gleichem Lohn bei gleicher Leistung, Kinderbetreuung etc. würden diese Parteien durch Untätigkeit glänzen.

Strache stellte die Frage, ob in Zukunft auch weitere historische Texte geändert werden sollen, und nannte als Beispiel Schillers "Ode an die Freude", die Europa-Hymne. Dort heißt es: "Alle Menschen werden Brüder." Werde dies geändert in: "Alle Menschen werden Geschwister?" Oder müsse überhaupt die ganze Literatur gegendert werden? Etwa in "Der Seewolf und die Seewölfin" von Jack London?

Wenn diese Regierung so weitermache, könne man ohnehin gleich den "Lieben Augustin" zur Bundeshymne machen, denn "Sie machen wirklich alles hin", so Strache. "Von mir aus kann es dann auch die "Liebe Augustine" sein."

FPÖ-Bildungssprecher Walter Rosenkranz spricht im Zuge einer Einwendungsdebatte gegen die Tagesordnung über die Änderung der Bundeshymne und gibt seinem Wunsch Ausdruck, dieses Thema am Beginn der Tagesordnung zu behandeln.

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  • so ist es !!! 900.000 euro beim fenster rausgeworfen... wir habens ja.

  • Wir haben doch jetzt Dezember und nicht April. Oder ?! ;)

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