„Jugendlichen helfen, die Chancen der Zukunft zu begreifen und sie dabei begleiten. So formuliert dessen Gründer die Aufgabe des 2007 eröffneten Automobilmuseums „Autovision in Altlußheim. Auf drei Etagen wird ein Einblick in zwei Jahrhunderte Mobilität und Technik gegeben und die Geschichte des Automobils durch 120 Fahrzeuge aus über einhundert Jahren Automobilgeschichte veranschaulicht. Doch anders als bei herkömmlichen Automobilmuseen, wie sie sich in großer Anzahl finden lassen, ist das Ziel nicht, die Besucher nur in Staunen zu versetzen. Vielmehr sollen vor allem Kinder und Schüler an das weite Feld der Technik herangeführt werden. Das „Autovision versteht sich als Lehrmuseum, in dem anhand einfacher physikalischer und technischer Phänomene die Ingenieure der Zukunft mit der Faszination der Mobilität vertraut gemacht werden sollen. Die Idee hierzu entstand bereits im Jahre 1998 und orientiert sich am Modell des Verkehrshauses in Luzern, Schweiz. Bis zur Umsetzung war es jedoch ein weiter Weg, da sich vor allem die Beschaffung und Restauration von Vorkriegsfahrzeugen als enorm zeitaufwändig und schwierig darstellte. Heute können Kinder und Jugendliche am Beispiel der Marke NSU die Geschichte der Fortbewegung hautnah verfolgen: ausgehend von den ersten Fahrrädern, über die Motorradfertigung bis hin zu den Rennwägen und Rekorden unserer Zeit.
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