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Finanzkrise: Zinsen müssen weg !

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Uploaded by on Nov 2, 2008

Der Kapitalimus gehört restlos ausgerottet. Die Armen verdinen das Geld der reichen. Unser Geldsystem ist eine gewaltige Umverteilungsmaschine von Arm nach Reich. Wollen wir das ?
Wenn ja, ganz oben rechts ist ein "X".

Oder gab es da nicht "das Wunder von Wörgl" ?

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Uploader Comments (Tellerrandschauer)

  • frage: wieso hat eigentlich der kommunismus versagt?

    antwort: weil dieses system sich als falsch erwiesen hat!

    wenn das zinssystem gut und richtig ist. wieso haben wir dann solche probleme?

    all das schlechte passiert nicht einfach so, es passiert weil man falsche entscheidung getroffen hat! wenn die welt so weiter macht, wird es nicht besser, ganz im gegenteil, es wird schlimmer!

  • @Luchs7979 Es kommt darauf an, wie der Mensch denkt und handelt.... Ich kann es nicht sagen. Es kommt auch darauf an aus welcher Perspektive wird es schlimm und wer empfindet was als schlimm und warum...

    Aber im großen un ganzen gebe ich dir schon recht, die Karten stehen nicht so ganz gut für uns.... Warum ? Weil es da draußen viel zu viele Schlafschafe gibt, die jeden Abend vor der Klotze sich manipulieren lassen...

  • Außerdem steckt in dem ganzen System viel zu viel Aggregation (genauso wie im System von John Maynard Keynes eben). Dadurch kommen wir von der Boom Phase noch schneller in die Bust Phase, als uns lieb sein kann.

    Es gibt eben kein Rezept für unbegrenztes Wachstum. Völlig egal, wieviel Geld man investiert, irgendwann sind wir einfach in einer Phase, in der Sparen angesagt ist.

  • @Blinx123456 Wenn Geld aus einem Kreislauf entzogen wird (durch das belohnen von Sparen) muss entweder neues hineingepumpt (Inflation) werden oder jemand anders muss das Geld für den Sparer erwirtschaften ( = dritte Welt ). Beides passiert meiner ansicht nach. Das was der Milliadär an Zinseinahmen hat, MUSS irgendjemand dafür schuften. Und dass ist ungerecht (und vorallem Schädlich) dass das Nichtstun in solchen hohen Beträgen ausgezahlt wird, dass auch noch sich stetig verdoppelt !

  • @Blinx123456 Diese Verdoppelung muss auch die verdoppelte verarmung von anderen bedeuten sonst würde es nicht funktionieren. Aus den Daten der Zentralbank ist auch zu entnehmen, dass die Schulden mit der selben expotetiellen Geschwindigkeit wachsen wie die Vermögen. Ist ja klar ! Die Schere geht auseinander...wir kennen es ja. Und jegliches expotentielle Wachstum (was Zins und Zinseszins erzeugt) kommt irgendwann zur Zerstörung. In der Natur gibt es auch so ein Phänomen: Die Krankheit Krebs.

  • @Blinx123456 Dieser wächst auch expotetiell biss irgendwann der Wirt selbst zerstört ist. Kurzum: Der Krebs zerstört seine eingen Lebensgrundlage. Sehen wir das mit unserer Natur auch ? Ja natürlich.

    Es gibt ausser der Freiwirtschaft noch weitere Geldsytem Modelle die ich persönlich noch mehr bevorzuge. Aber das geht zu tief ins Detail. Ich würde gerne weiter mit dir posten, aber diese Kommentarfunktion hier dazu ist zu nervig..

Top Comments

  • Es wäre schön, wenn die Abschaffung des Zinses und des Zinseszins das Problem lösen würde.

    Das Problem unseres Geldsystems liegt tiefer, und zwar in der Geldkreierung aus dem Nichts gegen Sicherheiten der Realwelt.

    Dazu kommt, dass dieses Geldkreierungsmonopol in privaten Händen liegt, die folglich sämtliche Sicherheiten für Schulden auf sich vereinigen.

    Ihre Macht kann nur gebrochen werden, wenn wir die Geldkreierung auf leistungsgedecktes Geld umstellen.

  • ja ein knaller wie alle anderen glaubenssysteme die von menschen erfunden wurden. geld funktioniert nur weil alle an dessen funktion glauben. gleichgeschaltet durch die medien ag reagieren sie auf aussagen wie "nun ist euro" "nun ist inflation", "nun ist finanzkrise". die medien geben regional/global informationen in unser bewusstsein und synchronisieren unser denken. deshalb haben die mächtigen auch so ne angst, das ihre glotze an bedeutung verlieren könnte.

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All Comments (85)

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  • HUMANWIRTSCHAFTSPARTEI

  • @Tellerrandschauer

    Übrigens führt das s.g. Horten (also Geld privat zu sparen und zu lagern) keinesfalls zur Inflation (im Gegenteil. Es führt dazu, dass Geld innerhalb des Systems aufgewertet wird). Das Geld ist dann ja quasi nicht im System, sondern außerhalb des Systems.

    Auf die Banken ist hier das Saysche Theorem anzuwenden, mit den Zinsen als Hebelfunktion. Nur die Zinsen sorgen dafür, dass sich Ersparnisse mit Investitionen decken.

    Der Wegfall von Zinsen wäre also in diesem Fall fatal.

  • @Tellerrandschauer

    Der Blutkreislauf ist im Prinzip vielleicht garnicht so verkehrt, als Beispiel.

    Genauso wie unser System unterschiedliche Phasen hat, hat auch die Wirtschaft unterschiedliche Phasen. Nun stell dir mal vor, dein Herz würde 24/7/365 immer auf dem schnellsten Rythmus pochen. Das kann nicht gut gehen.

    Und genauso ist es mit der Wirtschaft. Ein stetiges Wachstum mit kleinen Pausen und niedrigen Rückgängen ist gesünder, als ein extremes Wachstum.

  • @Blinx123456 Also, mal vorneweg finde ich es klasse das du auf der Sachlichen Schiene bleibst und die Ruhe bewarst...viele drehen immer gleich durch wenn diese auf das Thema stoßen. Ich denke es mir nur anders und versuche unser Geld so vorzustellen wie ein Blutkreislauf. Wenn das ansammln von Blut belohnt würde, dann hätte es auch fatale Folgen für den Organismus. umso schneller es zirkuliert umso besser für den Körper.

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