Heidenspaß statt Höllenqual - Geh mir weg mit der Religion
07.12.2008
Es ist nicht zu überhören und nicht zu übersehen: Die Vorweihnachtszeit ist in vollem Gange. Aus allen Ecken und Enden schall...
Heidenspaß statt Höllenqual - Geh mir weg mit der Religion
07.12.2008
Es ist nicht zu überhören und nicht zu übersehen: Die Vorweihnachtszeit ist in vollem Gange. Aus allen Ecken und Enden schallt uns "Oh, Du Fröhliche" ins Ohr, und wie alle Jahre wieder bevölkert eine Heerschar von Christkindern, Rauschgoldengeln und Nikoläusen die Straßen. Dabei ist den meisten von uns bewusst, dass Weihnachten fast nichts mehr mit seinen christlichen Ursprüngen zu tun hat. Das Fest der Feste mag die Wirtschaft ankurbeln und willkommener Sonderurlaub sein, aber Ausdruck gelebter Religiosität der Nation ist es wohl eher nicht. Jedenfalls legt die Zahl von Kirchenaustritten und umgewidmeter Gotteshäuser nahe, dass wir mehr und mehr zu einem Volk von Atheisten werden.
west.art am sonntag fragt aus Anlass der bevorstehenden Feiertage, wie wir es mit der Religion halten. Was bewegt Menschen, sich vom Glauben abzuwenden? Warum sucht der eine sein Heil in der Religion und der andere nicht? Welchen Sinn machen kirchliche Feiertage, wenn ein Großteil der Bevölkerung gar keiner christlichen Konfession mehr angehört? Müssten wir - auch angesichts der demografischen Veränderungen in unserem Land - auf eine stärkere Trennung von Kirche und Staat drängen? Andererseits scheint der Glaube bisweilen Berge zu versetzen. Kann der Glaube heilen? Ist er vielleicht sogar im menschlichen Gehirn zu verorten? Gibt es so etwas wie das Gottes-Gen? Darüber spricht Randi Crott am 7. Dezember 2008 mit ihren Gästen.
Gäste:
Jürgen Becker Kabarettist
Michael Blume Religions- und Politikwissenschafter
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@thex82: das sind SEHR unterschiedliche freiheiten. die freiheit, die du fühlst, fühlst du, weil du "weißt", dass du alles machen kannst, da oben ist ja jemand, der dich lenkt. egal was du machst, es ist gottes wille. du fühlst dich frei, bist aber in wirklichkeit gefangen, weil du nicht über dich selbst bestimmst. die ANDERE freiheit, ist die zu wissen, dass ich mein schicksal selbst in der hand habe! keine höhere instanz! ich glaube DAS ist die viel schönere und WIRKLICHE freiheit!
Aber es ist so, dass (echte) Christen nicht ihren Partner in den Mittelpunkt stellen, sondern Jesus/Gott. Und wenn beide Partner christlich sind, umso einfacher. Aber in der Bibel steht klar, dass man als Christ auf keinen Fall seinen Nicht-christlichen Partner verlassen soll. Der christliche Glaube ist eigentlich nicht da, um anderen etwas zu beweisen. Man macht es für sich und für Gott.
Ist ja schoen und gut, dass wir das Christentum in die Schranken gewiesen haben. Jetzt ist es aber auch wichtig, nicht einer anderen monotheistischen Religion, dem Islam, zu gestatten das Rad der Zeit zurueck zu drehen und unser Rechtssystem zu unterwandern. In GB gibt es bereits 86 (!) Schariagerichte, die bereits skandaloese Urteile im Familienrecht gefaellt haben.
Ich bin jetzt ja ein alter Sack, bin mir bewußt, daß eine dermaßen sadistische und christliche Erziehung, wie ich sie als Kind erleben mußte, heute nicht mehr drin ist. Aber, das unglaubliche Gefühl der Freiheit, was ich 14jährig erlebte, als ich aus der Kirche austrat, das habe ich auch heute noch. (Betrifft den Beitrag von Ralf König)
Gibt mir ein Gefühl der Sicherheit, Zuversicht, Hoffnung, Stabilität und Freude. Wenn man richtig glaubt, fällt einem auch das Hassen immer schwerer.
Eine Briese Optimismus rundet das Ganze ab. Es macht das Leben schmackhafter :) Das muss aber nicht bei jedem so sein. Meine Kumpels glauben auch nicht an Gott und wir sind trotzdem gute Freunde.
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die freiheit, die du fühlst, fühlst du, weil du "weißt", dass du alles machen kannst, da oben ist ja jemand, der dich lenkt. egal was du machst, es ist gottes wille. du fühlst dich frei, bist aber in wirklichkeit gefangen, weil du nicht über dich selbst bestimmst.
die ANDERE freiheit, ist die zu wissen, dass ich mein schicksal selbst in der hand habe! keine höhere instanz! ich glaube DAS ist die viel schönere und WIRKLICHE freiheit!
Aber es ist so, dass (echte) Christen nicht ihren Partner in den Mittelpunkt stellen, sondern Jesus/Gott. Und wenn beide Partner christlich sind, umso einfacher.
Aber in der Bibel steht klar, dass man als Christ auf keinen Fall seinen Nicht-christlichen Partner verlassen soll.
Der christliche Glaube ist eigentlich nicht da, um anderen etwas zu beweisen. Man macht es für sich und für Gott.
(Betrifft den Beitrag von Ralf König)
Es scheint sehr individuell zu sein.
Eine Briese Optimismus rundet das Ganze ab. Es macht das Leben schmackhafter :)
Das muss aber nicht bei jedem so sein. Meine Kumpels glauben auch nicht an Gott und wir sind trotzdem gute Freunde.