Von weitem sah man die Brücke, sah auch einigermaßen fern verschwommen Köpfe. Was aber deutlich im Winde stand, waren diese Fahnen. Die Lüfte meinten es gut. Und so flatterte das Schwarz, als ginge es fürs Vaterland in die Schlacht. Da die Bewegung eine langsame war, zeigte sich dieser Anblick in einem majestätischen Lichte. Schreitend und nicht hastig stürmend, doch volles, ausgebreitetes, flatterndes Tuch, unter welchem Deutsche für Recht und Freiheit sich vor fünfhundert Jahren schon versammelt haben. Später sagte man mir, die Träger seien Kameradschafter gewesen, die insgesamt wohl auch eine stramme Haltung an den Tag gelegt hätten. Selber habe ich sie nicht gesehen. Aber ihre hochgereckten Attribute trugen Stempel eines wehenden Geistes.