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Parlamentarier-Dinner 21.12.2011 zu Open Government Data
Über 60 Teilnehmende aus Politik, Verwaltung und Wirtschaft haben sich am heutigen Dinner der Parlamentarischen Gruppe Digitale Nachhaltigkeit über das Thema Open Government Data informiert. Mit der Unterzeichnung des Open Government Data Manifests haben anwesende Politiker von SP, Grüne, GLP, EVP, BDP, CVP, FDP und SVP ihre Unterstützung für die Stossrichtung bekundet.
Das erste Dinner der Parlamentarischen Gruppe Digitale Nachhaltigkeit in der neuen Legislatur widmete sich dem viel diskutierten Thema Open Government Data. Was sind Chancen und Risiken frei zugänglicher Behördendaten? Was wurde bisher erreicht, was ist noch möglich? Welche politischen Gründe sprechen für bzw. gegen Open Government Data?
opendata.ch 2011 Konferenz
Erste Schweizer Konferenz zu Open Government Data, 24. Juni 2011 im Bundesarchiv
Parlamentarier-Dinner 8. Dezember 2010
Open Source ist keine Glaubensfrage -- Pragmatische Umsetzung in den Kantonen
http://www.digitale-nachhaltig<wbr>keit.ch/2010/12/eine-milliarde<wbr>-sparpotential/
MEDIENMITTEILUNG DER PARLAMENTARISCHEN
GRUPPE DIGITALE NACHHALTIGKEIT
Bern, 9. Dezember 2010
Am gestrigen Dinner der Parlamentarischen Gruppe Digitale Nachhaltigkeit stellten die Regierungsräte Eva Herzog (Basel-Stadt), Peter Hegglin (Zug) und François Marthaler (Waadt) ihre Open Source Strategien und Initiativen vor. Dabei äusserte François Marthaler, dass mittels Nutzung gemeinsam entwickelter Open Source Software die Informatikausgaben der öffentlichen Hand jährlich um einen Drittel, rund 1 Milliarde Franken, gesenkt werden können.
Über 50 Vertreter aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Medien folgten der Einladung der Parlamentarischen Gruppe Digitale Nachhaltigkeit und nahmen Teil am Dinner und den Vorträgen zum Thema „Open Source ist keine Glaubensfrage -- Pragmatische Umsetzung in den Kantonen". Den Abend im Hotel Bern eröffnete Christian Wasserfallen, Nationalrat und Co-Präsident der Parlamentarischen Gruppe mit einer herzlichen Begrüssung aller Anwesenden.
Es folgte das Referat von Eva Herzog, Finanzdirektorin des Kanton Basel-Stadt. Sie fasste die Anfangs 2010 verabschiedete Open Source Strategie zusammen, die unter anderem vorgibt, dass künftig alle Software-Entwicklungen des Kantons wiederum als Open Source Software frei verfügbar sein sollen. Ausserdem wies sie auf das zweijährige Pilotprojekt hin, bei dem 100 Arbeitsplätze vollständig auf Linux und andere Open Source Software migriert und in das bestehende System integriert werden.
Anschliessend stellte der Zuger Finanzdirektor Peter Hegglin die im Rahmen einer öffentlichen Ausschreibung beschaffte Open Source Intranet-Lösung PloneGov sowie die GEVER-Plattform OpenGever vor. „Open Source ist ein guter und gangbarer Weg um für digitale Nachhaltigkeit zu sorgen" hielt der Regierungsrat fest. Er bekräftigte dies mit dem Hinweis, dass der Kanton Zug viel von bereits bestehender Open Source Software profitieren konnte und deshalb auch seine eigenen Investitionen in Open Source Software, rund eine halbe Million Franken, allen kostenlos zur Verfügung stellt.
Als dritter Referent zeigte der Waadtländer Regierungsrat François Marthaler auf, wie sein Kanton seit vielen Jahren Open Source Software intensiv einsetzt und wieder freigibt. Er fasste zusammen, dass die Informatikkosten von Bund, Kantonen und Gemeinden heute pro Jahr rund 3 Milliarden Franken betragen. Obwohl die Anforderungen oft die selben seien, lassen viele öffentliche Stellen ihre eigenen Lösungen entwickeln oder kaufen teure proprietäre Software ein. Täten Behörden ihre Applikationen konsequent gemeinsam entwickeln und nutzen, könnte künftig gut 1 Milliarde Franken Steuergelder jährlich gespart werden, schätzte Marthaler.
OpenExpo 2009 Winterthur - Technology Track
23. September 2009 in Winterthur - http://www.openexpo.ch
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