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RAFFAELLA
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Jul 12, 2009
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Ich träumte
dass mein Traum kam
Er sagte: Träume schon endlich!
Ich sah ihn an. Was? Dich?
Nein, dich! Sonst gibt es dich nicht.
(...wenn sie dich anglotzen: glotz zurück so lange du kannst...)
Deinen Wangen entfloh'n Rosen des Jugend-Mai's und es welkte dein Lenz,
Farbe des Todes
liegt auf dem hageren Antlitz, nur dein Auge strahlt Heiterkeit.
Leiden wurden dir früh, Pilgerin, vorgestreut,
fühltest selten die Lust, welche uns Jugend reicht, doch trug heiteren Mutes sie dein reifer, geübter Geist.
Schon winkt dir aus der Fern' seliger Ewigkeit der unsterbliche Kranz,
harret der Siegerin,
bald flieht Leiden und Leib der fessellose, geprüfte Geist. Schaue, Selige, dann, bist du von Gott verklärt, freudenreichen Blicks auf die Gefilde her, wo im Haine des Abends die Erinnerung mich umschwebt. Lisple leiser um mich, wenn ich bei Mondenschein schau' zur schimmernden Flur, höhere Lieder sing' und mit Freuden verweile
bei dem blumigen, grünen Grab.
Keiner wusste es so genau, wie alt Schildkröte Elisabeth wirklich war, aber sie musste schon uralt sein. Die Tiere kamen immer zu ihr, wenn sie etwas wissen wollten, denn sie verfügte über eine riesengroße Erfahrung.
Diesen Vorteil hatten einige Tiere nicht, weil sie nur kurz auf der Erde lebten und in der Kürze der Lebenszeit kaum Erfahrungen sammeln konnten. So kamen sie also zu ihr, um sie zu fragen. Sie war der Geheimtipp Nr. l unter den Tieren.
Gerade war Fridolin das Eichhörnchen bei ihr. Es war mit seinem buschigen Schwanz an einer frisch gestrichenen Parkbank entlang gestreift. Es konnte das Schild nicht lesen, was darauf angebracht war: VORSICHT FRISCH GESTRICHEN. Dabei hatte man es in großen Buchstaben deutlich darauf geschrieben.
Elisabeth riet zuerst : „ABWARTEN! Du musst warten, bis die Farbe trocken ist!".
„Aber ich kann nicht warten!", trotzig sah Fridolin Elisabeth in die ach so ruhigen Augen. „Dann kann ich dir nicht raten!", sagte Elisabeth. Komm her, zeig mir mal, was da alles klebt!", wollte Elisabeth wissen.
Fridolin versuchte seinen Schweif möglichst ruhig zu halten, damit Elisabeth nicht grün
wurde.
Doch grün konnte sie kaum noch werden. Es klebten mindestens ein Dutzend Blätter daran fest, jede Menge Sand und der Rest? Dreck!
„Wird er denn wieder so schön wie früher?", wollte Fridolin noch wissen.
„Oh", sagte Elisabeth geheimnisvoll „Das kann noch lange dauern!". Das betrübte Fridolin sehr.
Das Eichhörnchen bedankte sich für ihren Rat und hielt seinen Schweif in die Höhe, damit er trocknen konnte. Ab und zu tupfte es daran, ob er noch abfärbte, doch lange musste es nicht mehr warten.
FÜR MEINEN VATER...
gewahrst, dass Manches doch noch geht. § Schaust nicht mehr traurig auf die andern, hast selbst gefunden deinen Pfad, kannst nützlich sein für viele Menschen, drehst fleißig mit am Lebensrad.
MAMA, ich liebe dich.
R.I.P. CC