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Zitat aus DER SPIEGEL 45/1995 vom 06.11.1995, Seite 72-79 (Teil 3) Zeitgeschichte Plakate von der Stasi Stasi-Kundschafter melden täglich neue Erfolge...
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Zitat aus DER SPIEGEL 45/1995 vom 06.11.1995, Seite 72-79 (Teil 3) Zeitgeschichte Plakate von der Stasi Stasi-Kundschafter melden täglich neue Erfolge: Die meisten SED-Genossen der Theater, Museen und Künstlerverbände seien auf Linie und begäben "sich in die Mitverantwortung für den Ablauf der Demonstration". Selbst der Antragsteller Holz äußert sich bei einer Besprechung mit der Volkspolizei parteifromm: "Wir demonstrieren für die Politik der Wende und sehen darin eine echte Chance für den weiteren Fortschritt in der DDR." Auch bei der Auswahl der Redner mischt die Stasi mit. Walter Janka, der frühere Chef des Aufbau-Verlages, der unter Ulbricht wegen angeblicher Bildung einer konterrevolutionären Gruppe drei Jahre im Zuchthaus gesessen hatte, zieht, ganz im Sinn der Stasi, seine Zusage zurück. Janka sollte als Opfer des Stalinismus sprechen. Doch er weigert sich, als er erfährt, daß der frühere HVA-Chef Markus Wolf unter die Redner gemischt worden ist. Erich Mielke persönlich hat Wolf dazu animiert. Die Veranstalter akzeptieren. Auch gegen den Auftritt der Dissidenten Bärbel Bohley, Wolf Biermann und Jürgen Fuchs interveniert die Stasi mit Erfolg. Nach Aktenlage äußern sich auf einem Vorbereitungstreffen der Veranstalter "mehrere Teilnehmer", "daß man nicht zulassen könne, daß die Bohley" den Liedermacher Biermann einlade. Einigkeit besteht laut Protokoll bei den Organisatoren: "Wir sorgen dafür, daß die richtigen Redner sprechen und bei allem Ernst der Situation wir auf heitere Art den Problemen zu Leibe rücken." Die Einreise Wolf Biermanns, der aus der DDR seit November 1976 ausgesperrt war, will das MfS auf jeden Fall verhindern. Dabei haben die Stasi-Generäle prominente "progressive Kunstschaffende" (Stasi-Attribut) auf ihrer Seite. Bei einer Besprechung im Polizeipräsidium sagt der Schauspieler Hans-Peter Minetti laut Akte: "Biermann ist für uns inakzeptabel . . . Der Sozialismus steht für uns nicht zur Disposition, und wir lassen ihn auch nicht zur Disposition stellen."
Quelle: http://wissen.spiegel.de/wissen/dokum...
Redner: Stefan Heym, Friedrich Schorlemmer
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Zitat aus DER SPIEGEL 45/1995 vom 06.11.1995, Seite 72-79 (Teil 2) Zeitgeschichte Plakate von der Stasi In Wahrheit war der 4. November der Tag der wendigen Parteikader, die von dem wankenden Regime retten wollten, was noch zu retten war - von dem Anwalt Gregor Gysi bis zum Rektor der Filmhochschule Babelsberg, Lothar Bisky, und dem pensionierten Stasi-General Markus Wolf. Schon die Vorbereitung der Demo war im Vergleich zur ungeordneten Leipziger Revolte ein Musterfall rotpreußischer Zucht und Ordnung. Hauptmann Schmidt von der Volkspolizei-Inspektion Berlin-Mitte bekommt am 17. Oktober 1989 ungewohnten Besuch. Der Schauspieler Wolfgang Holz vom Brecht-Theater betritt um 17.30 Uhr das Dienstzimmer der "Abteilung Erlaubniswesen", um "in schriftlicher Form die Genehmigung einer Veranstaltung" zu beantragen. Der überraschte Volkspolizist macht Holz, nebenher gewerkschaftlicher Vertrauensmann seines Ensembles, darauf aufmerksam, daß es so einfach nicht gehe, und bittet ihn, "das dafür vorgesehene Formular (E 26) auszufertigen", was dann laut Vopo-Protokoll "ohne Bemerkungen erfolgte". In die Rubrik "Art der Veranstaltung" trägt Holz "Demonstration" ein, unter "Thema": "Für die Inhalte der Artikel 27/28 der Verfassung der DDR". Dort war die ostdeutsche Meinungs- und Versammlungsfreiheit festgeschrieben. Als Veranstalter notiert der Schauspieler: "Gewerkschaftsorganisation der Berliner Bühnen". Die Rednerliste sei noch offen, vermerkt der Volkspolizist und: "Das Verhalten des Holz muß als Normal-natürlich beurteilt werden." Wenig später hat die durch "Inoffizielle Mitarbeiter" bei den Berliner Bühnen bereits vorgewarnte Bezirksverwaltung des Ministeriums für Staatssicherheit (MfS) eine "Sofortmeldung" auf dem Tisch. Die MfS-Spitze erklärt den 4. November sofort zur Chefsache. Die Stasi-Generäle Rudi Mittig, Gerhard Neiber, Wolfgang Schwanitz, Paul Kienberg und Siegfried Hähnel übernehmen die Vorbereitung der Stasi.
Quelle: http://wissen.spiegel.de/wissen/dokum...
Redner: Günter Schabowski, Stefan Heym
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In this University of Hawaii program, Yehuda Bauer, a highly regarded Holocaust scholar and historian at the Hebrew University of Jerusalem, speaks...
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In this University of Hawaii program, Yehuda Bauer, a highly regarded Holocaust scholar and historian at the Hebrew University of Jerusalem, speaks on "The New Anti-Semitism." He points out the flaws in the title itself, and discusses how anti-Semitism has changed but also remained the same. Dr. Bauer, widely recognized for his work in Holocaust studies and the prevention of genocide, received the highest civilian award in Israel — the Israel Prize. He currently serves as academic adviser to the International Task Force for Holocaust Education, Rembrance and Research, among other positions.
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Prof. Robert Wistrich (Director, SICSA) Ms. Fiamma Nirenstein (University of Rome) "The Left, Jewish Identity, and the Multicultural Utopia"...
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Prof. Robert Wistrich (Director, SICSA) Ms. Fiamma Nirenstein (University of Rome) "The Left, Jewish Identity, and the Multicultural Utopia" Dr. Manfred Gerstenfeld (Jerusalem Center for Public Affairs) "The Problems of the Dutch Multiculturalism and the Resulting Fallout for the Jews" Ms. Bat Ye'or (Author of Eurabia: The Euro Arab Axis) "From Europe ro Eurabia"
פרופ' רוברט ויסטריך גב' פיאמה נירנשטיין ד"ר מנפרד גרסטנפלד גב' בת יאור
June 15 2006
למידע נוסף http://sicsa.huji.ac.il/program_2006....
הופק בשיתוף עם המרכז האוניברסיטאי למולטימדיה http://multimedia.huji.ac.il/
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David Gray performing his song "Please Forgive Me" live at the Hammersmith Apollo theatre in London in 2006. Part of his "Life in Sl...
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David Gray performing his song "Please Forgive Me" live at the Hammersmith Apollo theatre in London in 2006. Part of his "Life in Slow Motion" tour. Buy David Gray music at www.davidgray.com. "Feels like lightning running through my veins, every time I look at you"
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