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ABSÄNGEREI & BRASSENSERIE Leo Kowald http://leo.kowald... - Text, Mu...
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ABSÄNGEREI & BRASSENSERIE Leo Kowald http://leo.kowald... - Text, Musik, Gitarre und Gesang: Leo Kowald, GEMA-frei, Zimmer-Aufnahme am 17.1.2012 in Gagnières, CopyLeft (creative commons) Januar 2012: Nicht-kommerzielle Wiedergabe, Weiterleitung und Bearbeitung in humanistischem Kontext und unter Namensnennung erlaubt u. erwünscht.
Nordicwalker haben alle Dreck am Stecken (13.1.2012, leicht überarbeitet)
Ich mag so gerne draußen wandern draußen wandern - das ist schön - aber leider nicht mehr trendy wohingegen Nordicwalking Nordicwalking mit 'nem Walkman im Gehörgang - das ist cool - draußen Wandern ist nicht trendy Nordicwalking, das ist cool! Och, so'n Spruch kann mich nicht schrecken Nordicwalker hätten alle Dreck am Stecken!
Ich mag so gerne Fahrrad fahren Fahrrad fahren - das ist schön - aber leider nicht mehr trendy wo hingegen Mountainbiking Mountainbiking mit 'nem Navi durch die Rockies - das ist cool - Fahrrad fahren ist nicht trendy Mountainbiking, das ist cool! Och, so'n Spruch kann mich nicht schocken Mountainbiker könnten glatt im Schlick feststecken!
Ich mag so gerne Liebe machen Liebe machen - das ist schön - aber leider nicht mehr trendy wo hingegen Motherfucking Motherfucking mit Viagra in der Blutbahn - das ist cool - Liebe machen ist nicht trendy Motherfucking, das ist cool! Och, so'n Spruch kann mich nicht jucken Motherfucker könnten sich mit Mumps anstecken!
Ich mag so gerne etwas lernen etwas lernen - das ist schön - aber leider nicht mehr trendy wo hingeg'n Karriere machen Karriere machen mit gefaketem Doktortitel - das ist cool - Etwas lernen ist nicht trendy Karriere machen, das ist cool! Och, so'n Spruch kann mich nicht stören Karrieristen sollten sich zum Teufel scheren!
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ABSÄNGEREI & BRASSENSERIE Leo Kowald http://leo.kowald... - Text: Leo Kowald, GEMA-frei, Zimmer-Aufnahme am 15.1.2012 in Gagnières, CopyLeft (creative commons) Januar 2012: Nicht-kommerzielle Wiedergabe, Weiterleitung und Bearbeitung nur in humanistischem Kontext und unter Namensnennung erlaubt u. erwünscht.
Nordicwalker haben alle Dreck am Stecken (13.1.2012, leicht überarbeitet)
Ich mag so gerne draußen wandern draußen wandern - das ist schön - aber leider nicht mehr trendy wohingegen Nordicwalking Nordicwalking mit 'nem Walkman im Gehörgang - das ist cool - draußen Wandern ist nicht trendy Nordicwalking, das ist cool! Och, so'n Spruch kann mich nicht schrecken Nordicwalker hätten alle Dreck am Stecken!
Ich mag so gerne Fahrrad fahren Fahrrad fahren - das ist schön - aber leider nicht mehr trendy wo hingegen Mountainbiking Mountainbiking mit 'nem Navi durch die Rockies - das ist cool - Fahrrad fahren ist nicht trendy Mountainbiking, das ist cool! Och, so'n Spruch kann mich nicht schocken Mountainbiker könnten glatt im Schlick feststecken!
Ich mag so gerne Liebe machen Liebe machen - das ist schön - aber leider nicht mehr trendy wo hingegen Motherfucking Motherfucking mit Viagra in der Blutbahn - das ist cool - Liebe machen ist nicht trendy Motherfucking, das ist cool! Och, so'n Spruch kann mich nicht jucken Motherfucker könnten sich mit Mumps anstecken!
Ich mag so gerne etwas lernen etwas lernen - das ist schön - aber leider nicht mehr trendy wo hingeg'n Karriere machen Karriere machen mit gefaketem Doktortitel - das ist cool - Etwas lernen ist nicht trendy Karriere machen, das ist cool! Och, so'n Spruch kann mich nicht stören Karrieristen sollten sich zum Teufel scheren!
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ABSÄNGEREI & BRASSENSERIE Leo Kowald, http://leo.kowald... Text: Kurt...
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ABSÄNGEREI & BRASSENSERIE Leo Kowald, http://leo.kowald... Text: Kurt Tucholsky 1930 (gemeinfrei), Musik: Leobald Loewe, Gitarre und Gesang: Leo Kowald, Labor-Aufnahme am 10.10.2011 in Gagnières (F). GEMA-frei, CopyLeft (creative commons): Nicht-kommerzielle Wiedergabe, Weitergabe und Bearbeitung in humanistischem Kontext erwünscht.
Download MP3: http://leo2.kowal... Notenblatt: http://leo.kowald... Video: Wandzeitung in Rostock während des G8-Gipfels 2007 (panoramafrei) Siehe auch: http://www.youtub...
Die freie Wirtschaft (Kurt Tucholsky, alias Theobald Tiger aus "Die Weltbühne", 04.03.1930, Nr. 10, S. 351)
Ihr sollt die verfluchten Tarife abbauen. Ihr sollt auf euern Direktor vertrauen. Ihr sollt die Schlichtungsausschüsse verlassen. Ihr sollt alles Weitere dem Chef überlassen. Kein Betriebsrat quatsche uns mehr herein, wir wollen freie Wirtschaftler sein! Fort die Gruppen -- sei unser Panier! Na, ihr nicht. Aber wir.
Ihr braucht keine Heime für eure Lungen, keine Renten und keine Versicherungen. Ihr solltet euch allesamt was schämen, von dem armen Staat noch Geld zu nehmen! Ihr sollt nicht mehr zusammenstehn -- wollt ihr wohl auseinandergehn! Keine Kartelle in unserm Revier! Ihr nicht. Aber wir.
Wir bilden bis in die weiteste Ferne Trusts, Kartelle, Verbände, Konzerne. Wir stehen neben den Hochofenflammen in Interessengemeinschaften fest zusammen. Wir diktieren die Preise und die Verträge -- kein Schutzgesetz sei uns im Wege. Gut organisiert sitzen wir hier ... Ihr nicht. Aber wir.
Was ihr macht, ist Marxismus. Nieder damit! Wir erobern die Macht, Schritt für Schritt. Niemand stört uns. In guter Ruh sehn Regierungssozialisten zu. Wir wollen euch einzeln. An die Gewehre! Das ist die neuste Wirtschaftslehre. Die Forderung ist noch nicht verkündet, die ein deutscher Professor uns nicht begründet. In Betrieben wirken für unsere Idee die Offiziere der alten Armee, die Stahlhelmleute, Hitlergarden ...
Ihr, in Kellern und in Mansarden, merkt ihr nicht, was mit euch gespielt wird? mit wessen Schweiß der Gewinn erzielt wird?
Komme, was da kommen mag. Es kommt der Tag, da ruft der Arbeitspionier: "Ihr nicht. Aber Wir. Wir. Wir."
Akkorde: |: (Vor- und Zwischenspiel:) Bb7+ / / /; ("Ihr sollt.../ Ihr braucht.../ Wir bilden.../ Was Ihr macht..."): Bb7+ / H° /; Cm7 / Eb° F7; Bb7+ / H° /; Cm7 / Am7 D7; Gm7 / G7 /; Cm7 / A5+ /; Dm7 / G5+ /; Cm7 / Eb° F7; :| (4x) ("In Betrieben ... " ): Bb7+ / H° /; Cm7 / Am7 D7; ("die Stahlhelm..."): Gm7 / G7 /; Cm7 / A5+ ... ; ("......Mansarden") (Ohne Begleitung: "Merkt Ihr nicht... der Gewinn erzielt wird?") (Komme...):Dm7 / G5+ /; Cm7 / Eb° /; E7 / ... ("...Arbeitspionier") (Ihr nicht...): - Eb° F7; |: Bb7+ H° Cm7 F7; :| Bb7+ ! ("...aber wir!")
Kurt Tucholsky beschreibt in seinem Gedicht von 1930 das damalige "liberale" und ultrareaktionäre Programm des deutschen Kapitals. Nur 3 Jahre später begann das deutsche Finanzkapital dieses Programm mit Hilfe der herbeifinanzierten Nazis in die Tat umzusetzen. Unter den katastrophalen Aus- und Nachwirkungen haben wir und die späteren deutschen Weltkriegsgegner bis heute zu leiden. Ob es ein Zufall ist, dass nach 80 Jahren, fast genau einem Menschenleben, sich die vergessene Erfahrung von damals wiederholt, dass der Liberalismus letztendlich den Boden für den Faschismus bereitet?
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ABSÄNGEREI & BRASSENSERIE Leo Kowald http://leo.kowald... - Gedicht (...
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ABSÄNGEREI & BRASSENSERIE Leo Kowald http://leo.kowald... - Gedicht (1885) von Theodor Fontane (gemeinfrei). Musik, Gitarre und Gesang: Leo Kowald 2009. GEMA-frei, CopyLeft (Creative Commons): Nicht-kommerzielle Wiedergabe, Weiterleitung und Bearbeitung in humanistischem Kontext unter Namensnennung erlaubt u. erwünscht.
Theodor Fontane: Der Birnbaum
(Welch feines Plädoyer für die Sozialpflichtigkeit des Eigentums!)
Herr von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland, Ein Birnbaum in seinem Garten stand, Und kam die goldene Herbsteszeit, Und die Birnen leuchteten weit und breit, Da stopfte, wenns Mittag vom Turme scholl, Der von Ribbeck sich beide Taschen voll, Und kam in Pantinen ein Junge daher, So rief er: „Junge, wist' ne Beer? Und kam ein Mädel, so rief er: „Lütt Dirn, Kumm man röwer, ick hebb ne Birn."
So ging es viel' Jahre, bis lobesam Der von Ribbeck auf Ribbeck zu sterben kam. Er fühlte sein Ende. 's war Herbsteszeit, Wieder lachten die Birnen weit und breit, Da sagte von Ribbeck: „Ich scheide nun ab. Legt mir eine Birne mit ins Grab." Und drei Tage drauf, aus dem Doppeldachhaus, Trugen von Ribbeck sie hinaus, Alle Bauern und Büdner, mit Feiergesicht Sangen „Jesus meine Zuversicht!"
Und die Kinder klagten, das Herze schwer, „He is dod nu. Wer giwt uns nu ne Beer?" So klagten die Kinder. Das war nicht recht, Ach, sie kannten den alten Ribbeck schlecht, Der neue freilich, der knausert und spart, Hält Park und Birnbaum strenge verwahrt, Aber der alte, vorahnend schon Und voll Misstrau'n gegen den eigenen Sohn, Der wusste genau, was damals er tat, Als um eine Birn' ins Grab er bat,
Und im dritten Jahr, aus dem stillen Haus Ein Birnbaumsprössling sprosst heraus. Und die Jahre gehen wohl auf und ab, Längst wölbt sich ein Birnbaum über dem Grab, Und in der goldenen Herbsteszeit Leuchtets wieder weit und breit. Und kommt ein Jung übern Kirchhof her, So flüsterts im Baume: „wiste ne Beer?" Und kommt ein Mädel, so flüsterts: „Lütt Dirn, Kumm man röwer, ick gew Di ne Birn."
So spendet Segen noch immer die Hand Des von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland
Gitarren-Akkorde:
D A7 D A7 D A E7 A E A E A E A G A A7 D A D A D A F# Hm E A E A E A H7 E7 A7 D G G D A A E7 A A A7 A7
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ABSÄNGEREI & BRASSENSERIE Leo Kowald, http://leo.kowald... Vertonung ...
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ABSÄNGEREI & BRASSENSERIE Leo Kowald, http://leo.kowald... Vertonung eines Gedichtes von Theodor Fontane aus "Gedichte und Balladen nach dem Englischen" (gemeinfrei), Musik: Leo Kowald, August 2011, GEMA-frei, CopyLeft (creative commons): Nicht-kommerzielle Wiedergabe und Bearbeitung in humanistischem Kontext unter Namensnennung erwünscht
Denkst du verschwundener Tage, Marie
"Denkst du verschwundener Tage, Marie, Wenn du starrst ins Feuer bei Nacht? Wünschst du die hellen Tage zurück, Wo du selbst wie die Sonne gelacht?"
"Ich denk' der verschwundenen Tage, Johann, Und denk' an all ihr Glück, Doch der sonnigste Tag, der über mich kam, Ich wünsch' ihn nicht zurück."
"Denkst du an gestorbenes Hoffen, Marie, Wenn du starrst ins Feuer bei Nacht? Der Tau, der auf dein Hoffen fiel, Hat dich um die Ernte gebracht."
"Ich denk' an gestorbenes Hoffen, Johann, Aber tu's in stillem Sinn, Es starb, wie eine Rose stirbt, - Und was hin ist, ist hin."
"Denkst du gestorbener Freunde, Marie, Wenn du starrst ins Feuer bei Nacht? Wünschst du sie zurück an den einsamen Herd, Den sie einst dir so heimisch gemacht?"
"Ich denk' der gestorbenen Freunde, Johann, Sie sind allezeit mein Glück, Doch, die mir die liebsten gewesen sind, Ich wünsche sie nicht zurück."
[ Denkst du verschwundener Tage... ]
Gitarrenakkorde: Am / D / G / D / Am / C / G / Am / Em A7 D / Hm / E / Am D7 G Em Am G6 Am / / /
Video-Bild: "Rose" von Rembrandt
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Et pourquoi tant d'anglais dans mon canal? Simplement parce que j'aime beaucoup de le parler, c'est practiquement ma deuxième langue, et aussi parce que j'ai quelques abonnés internationaux.
(Sind Smileys hier erlaubt?)
;-)