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IVF
In der medizinischen Praxis wurde die Methode der In-vitro-Fertilisation (IVF) zum ersten Mal 1978 verwendet. Seitdem vermittelt sie Gefühle der Elternfreude bei Paaren, die ein Kind aufgrund von Problemen mit Eileitern, Ovulation, Spermienschwierigkeiten bei Männern oder aufgrund des hohen Alters bei Frauen (über 45) nicht zeugen konnten.
Das IVF-Verfahren besteht darin, dass die Befruchtung außerhalb eines Frauenorganismus erfolgt und ein Embryo später in die Gebärmutterhöhle übertragen wird.
Auf die Frage zur In-vitro-Fertilisation antwortet
Alina Palamartschuk
Ärztin für Frauen- und Geburtsheilkunde
Schwangerschaft nach 40
Als ideales Alter für die Geburt des ersten Kindes gilt aus medizinischer Sicht das Alter von 22-35 Jahren. Heutzutage ist es aber keine Seltenheit mehr, die erste Schwangerschaft bzw. die erste Geburt nach 35 Jahren hinzubekommen. Die Vorurteile in Bezug auf die Unmöglichkeit, in solchem Alter das gesunde Kind zu gebären, sind längst vorbei.
Dabei bedarf es aber sehr oft einer besonderen medizinischen Hilfe und Unterstützung. Die moderne Medizin verfügt über notwendige Mittel, um der Frau zu helfen, auch im Alter nach 40 Jahren ein Kind zur Welt zu bringen.
Was muss man wissen, um nach 40 Jahren schwanger zu werden? Es erzählt
Alina Palamartschuk
Ärztin für Frauen- und Geburtsheilkunde
IVF+PGD
Jedes Paar träumt davon, ein gesundes Kind zu gebären und Risiken der Übertragung von genetischen und anderen Krankheiten zu vermeiden. Das betrifft vor allem die Fälle, wo die Befruchtung besondere Aufmerksamkeit und Aufwand verlangt. Die Präimplantationsdiagnostik macht es möglich, die Risiken der Übertragung von Krankheiten an das künftige Kind zu vermeiden, bevor der Embryo in die Gebärmutterhöhle eingepflanzt wird.
Auf die Frage zur Präimplantationsdiagnostik antwortet
Viktor Sintschenko
Oberarzt der Abteilung für die Unfruchtbarkeitsbehandlung
Jacob Levron
Facharzt für Embryologie
Ovulationsprobleme
Als eine der Hauptursachen der Unfruchtbarkeit gilt die fehlende Ovulation (Anovulation) bzw. deren Unregelmäßigkeit. Die fehlende Ovulation ist ein Symptom für die sogenannte endokrine Unfruchtbarkeit, die von den Störungen der Hormonmechanismen begleitet wird. Die endokrine Unfruchtbarkeit macht ca. 30-40 % aller Ursachen der Unfruchtbarkeit weiblicherseits aus. Es gibt aber keinen Grund zur Verzweiflung in den meisten Fällen werden die Ovulationsschwierigkeiten durch Ovulationsstimulierung behandelt.
Die Fragen zu Ovulationsproblemen beantwortet
Alina Palamartschuk
Ärztin für Frauen- und Geburtsheilkunde
Endometriose
Es gibt viele Krankheiten, die oft sympom- und schmerzfrei verlaufen, jedoch wenn sie nicht rechtzeitig entdeckt und entsprechend behandelt werden, reduzieren sie erheblich die Chancen, schwanger zu werden bzw. das gesunde Kind zur Welt zu bringen. Endometriose — ist ein pathologischer Prozess der gutartigen Gewebewucherung, die der Struktur und Funktionen nach der inneren Gebärmutterschleimhaut ähnlich ist. Diese Erkrankung kann zur Unfruchtbarkeit führen. Eine große Anzahl von den an der Endometriose erkrankten Frauen sind nicht fähig, ohne entsprechende Behandlung schwanger zu werden.
Die Fragen zu den Ursachen, Folgen und Behandlung der Endometriose beantwortet
Oleg Berestowyj
Arzt für Frauen- und Geburtsheilkunde
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