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Seit 2002 schon begeistern Angelika Express mit Gassenhauern wie "Geh doch nach Berlin" oder "Rock Fucker Rock" und hochenergetischen Auftritten. Mit ihrem vierten und bisher facettenreichsten Studioalbum entführen uns die Kölner Anzugpunks mit hemdsärmeligem Charme nun noch tiefer in eine Welt zwischen alltäglichem Abgrund und trotziger Partystimmung.
Von hitverdächtigen Indie-Krachern wie „Ekelhaft glücklich" und "Wo ist Herr Schlimm", über das dunkel-swingende „Christin", bis zum ungewohnt flockigen "Lebenslänglich Beatles" werden erfrischend rauhe Songperlen mit Popappeal und Punk im Herzen präsentiert. Beweise dafür sind auch das bissige „CDU und Du" und eine an THE CLASH gemahnende Hymne auf den Kölner Partyuntergrund („Die Kanonen von Ehrenfeld"). Die Sahne auf dem saftigen Kuchen ist der Gastgesang von Aydo Abay (KEN, Ex-BLACKMAIL) der im breitbeinigen „International Punkrock Jetset" seinen Beitrag leistet.
Das Album erscheint wieder auf dem bandeigenen Label PENG MUSIK. "Die dunkle Seite der Macht" ist zudem ein Doppelalbum auf Raten. Es wird am 26.11.2010 parallel zur regulären Version auch als edle, in Metall verpackte Vorzugsausgabe erscheinen. Dieser liegt zusätzlich zu den regulären Albumtracks eine Leer-CD bei, die man ab Sylvester per Downloadcode mit weiteren Songs bespielen kann. Bei den Sessions zum Album sind nämlich derart viele gute Songs entstanden, dass im Schaffensrausch einfach noch weiterproduziert wird, obwohl das Ding eigentlich bereits im Kasten ist.
Das üppige Booklet ist von Angelika-Mastermind und Kunstfreak Robert Drakogiannakis aufwändig in Öl auf Leinwand gepinselt worden. Zur Zeit hängt das Albumcover noch als Original großformatig im Bandstudio. In den kommenden Monaten sollen die Arbeiten in einer Ausstellung präsentiert werden.
Angelika Express -- die Band, die immer Ideen hat, wie man aus einem Album mehr als ein Album macht. Beim Vorgänger "Goldener Trash" fiel man bereits durch die Ausgabe einer "Angelika Aktie" auf. Eine Aktion die weitreichende mediale Aufmerksamkeit ungewohnter Art bescherte, von der "Financial Times" bis zur abendlichen "heute"-Sendung im ZDF. So ist in Zeiten der kriselnden Musikindustrie Robert Drakogiannakis mittlerweile ganz nebenbei zum Ansprechpartner Nr. 1 avanciert, wenn es um das Thema Selbstmanagement von Musikern geht.
Hometown
Köln / Cologne
Country
Germany